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Septologien

Diese Serie befasst sich mit tiefgreifenden Fragen des Glaubens, der Kunst und der menschlichen Existenz in einem introspektiven und lyrischen Stil. Die Geschichte konzentriert sich auf das Leben eines Künstlers und seine Beziehung zu Gott, Familie und der Welt um ihn herum. Es ist eine langsame, kontemplative Reise, die sich mit den Feinheiten des spirituellen Lebens und des künstlerischen Schaffens auseinandersetzt. Die Leser werden die anspruchsvolle und emotional resonierende Erzählung zu schätzen wissen.

Der andere Name
Ich ist ein anderer
  • Der zweite Band von Jon Fosses international gefeierter „Heptalogie“ - eine grandiose Geschichte über das Erwachsenwerden. „Ich ist ein anderer“ spielt in unserer Welt, wenn auch nicht ganz. Da sind zwei Maler mit demselben Namen, Asle − der eine erfolgreich, aber Witwer, der andere säuft. Oft könnte man meinen, sie wären ein und derselbe, und doch begegnen sie sich manchmal, sprechen auch miteinander. Zeit und Raum folgen im Leben dieser beiden anderen Gesetzen, was an der Südwestküste Norwegens – dem Meer, den Fjorden – liegen mag. In diesem Buch ist Asle noch jung. Hier und da ein flüchtiger Kuss, eine Zigarette und Alkohol, Rockbands und Raufereien und im Hintergrund eine Mutter, die nörgelt, und ein Vater, der schweigt. In jenen Jugendjahren begegnen sich die beiden Asles zum ersten Mal. Sie sehen einander seltsam ähnlich, kleiden sich gleich, und beide wollen Maler sein. In der Kunstschule lernt Asle seine zukünftige Frau kennen, verliebt sich in sie. Geschrieben in betörend melodiöser Prosa, erzählt dieser geheimnisvolle, fast magische Roman von dem, was es ausmacht, am Leben zu sein: der Wärme eines Hundes auf dem Schoß, dem Vergnügen, allein mit dem Auto über Land zu fahren, dem Geschmack von Eiern mit Speck. Ein einzigartiges Werk über Liebe, Kunst und Glauben, über Alkohol, Freundschaft und den Lauf der Zeit.

    Ich ist ein anderer
    4,4
  • Der andere Name

    Heptalogie I - II

    Jon Fosse, einer der bedeutendsten europäischen Autoren, zeigt in seinem neuen Roman erneut sein Meisterschaft in Sprache und Musik. Asle, ein Maler, lebt nach dem Tod seiner Frau allein in einem kleinen Ort bei Bjørgvin, Norwegen. Er strebt danach, über das Sichtbare hinaus zu malen. In seinem neuesten Ölgemälde, das durch zwei breite Pinselstriche geprägt ist, entfaltet sich ein besonderes Licht, fast göttlich. Seine einzigen Freunde sind der alte Nachbar Åsleik, ein alleinstehender Fischer und Kleinbauer, sowie Beyer, sein Galerist aus der Stadt. Dort lebt auch ein anderer Asle, ein Maler, der dem Alkohol verfallen und sehr einsam ist – zwei Versionen eines Menschen, zwei Lebenswege. Ihre Begegnung zur Weihnachtszeit bildet den emotionalen Kern des Romans. Vor der Kulisse der norwegischen Landschaft, des Meeres und der Fjorde, thematisiert Fosse in diesen ersten beiden Teilen seines siebenteiligen Werkes eindringlich existenzielle Fragen: Liebe und Einsamkeit, Leben und Tod, Licht und Schatten, Glaube und Hoffnungslosigkeit sowie das Wesen der Kunst. Vergangenheit und Gegenwart fließen ineinander, und Fosse beschreibt dies in seiner „langsamen Prosa“, die eine neue, melodische Qualität erreicht.

    Der andere Name
    4,3