Der kurze Roman ist eine Parodie auf „harte“ amerikanische Detektivgeschichten. Er erzählt von einem Mann namens Lee Anderson. Lee ist ein kräftig gebauter Mann mit heller Haut, stammt jedoch aus einer Familie von Mischlingen. Da seine rassistischen Nachbarn seinen jüngeren Bruder ermordeten, trägt er eine tiefe Abneigung gegen weiße Menschen in seinem Herzen. Es handelt sich um den ersten Roman des französischen Schriftstellers Boris Vian (1920-1959). Vian schrieb das Buch in nur zwei Wochen und präsentierte es als Übersetzung eines Romans des afroamerikanischen Schriftstellers Vernon Sullivan, obwohl Vian tatsächlich der Autor ist. Sullivan wurde von Vian und seinem Freund, dem Verleger Jean d'Halluin, erfunden. Der Roman erregte großen Unmut unter französischen Kritikern wegen seiner sadistischen und pornografischen Motive, wurde jedoch 1946 eines der meistverkauften französischen Bücher. Obwohl bald bekannt wurde, dass Vian der wahre Autor ist, setzte er die Mystifikation fort und veröffentlichte unter Sullivans Namen drei weitere Romane. Die Veröffentlichung des Romans wurde mehrfach von den französischen Behörden verboten.
Vernon Sullivan Reihe
Diese Serie taucht in die dunkleren Aspekte der menschlichen Natur ein und erforscht Themen wie Rassismus, Intoleranz und moralischen Verfall. Die Erzählungen spielen sich oft in Umgebungen ab, in denen soziale Klassen aufeinandertreffen, und enthüllen verborgene Motivationen und die darunter liegende Korruption. Mit einem kühnen Stil und provokanten Inhalten bieten diese Werke beunruhigende Einblicke in die amerikanische Gesellschaft, die Leser schockierten und fesselten. Sie bieten fesselnde, wenn auch verstörende, Untersuchungen des menschlichen Zustands.





Empfohlene Lesereihenfolge
Oscar scrittori moderni - 1929: Sputerò sulle vostre tombe
- 138 Seiten
- 5 Lesestunden
Scritto per scommessa nel giro di quindici giorni, nell’estate del 1946, “Sputerò sulle vostre tombe” è un libro scabroso, dalle tinte forti, che mescola pulp ed erotismo e che valse al suo autore celebrità e scandalo. Nascosto sotto lo scrittore immaginario Vernon Sullivan, autore di colore censurato in America a causa del razzismo, Vian ci racconta in queste pagine una storia crudissima che miscela i tratti salienti dell’epoca dei “belli e dannati” degli anni Cinquanta: automobili a velocità sfrenata, brividi dell’avventura, alcol, violenza, sesso e una musica ormai giunta alle soglie del rock… Bestseller in pochissimi giorni, provocò all’autore una condanna per offesa alla morale, e ancora oggi rimane, oltre lo scandalo, una grande prova narrativa e la testimonianza di una importante stagione culturale.
Tote haben alle dieselbe Haut. Roman
- 117 Seiten
- 5 Lesestunden
In seinem zweiten Roman thematisiert der Autor provokant die Probleme eines Weißen, der überzeugt ist, einen Teil schwarzer Blutlinie in sich zu tragen. Die Geschichte – Sex, Blut und Tod – steht im Widerspruch zur Moral, ist jedoch gut konstruiert und deutlich antiliterarisch. Im Nachwort rechnet der Autor mit den Kritikern seines ersten Buches ab.
Rock Bailey deckt die Machenschaften von Dr. Schutz auf, der in geheimen Laboren perfekte Klone aus attraktiven Frauen und starken Männern erschafft. Dieser Roman von Boris Vian, ursprünglich unter dem Pseudonym Vernon Sullivan veröffentlicht, zählt zu seinen aufregendsten Werken.
Elles se rendent pas compte
- 194 Seiten
- 7 Lesestunden
Que Gaya s'apprête à en épouser un autre, Francis, son ami d'enfance et amoureux d'occasion, aurait peut-être pu l'admettre à la rigueur. Mais que le fiancé lui fournisse de la drogue, non ! Surtout qu'il appartient à une drôle de bande, ce fiancé. Et qu'en plus il n'aime pas les filles. Et là, ça devient carrément louche. Parce qu'elle est d'une famille très riche, la petite Gaya. Alors il fonce, Francis. Beaucoup de bagarres, pas mal de sexe, quelques morts. Il faut ce qu'il faut : sans ça, elles se rendent pas compte ! Un " Vernon Sullivan " percutant, qui classe sans conteste Boris Vian parmi les classiques du polar noir.