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Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Diese auf einer wahren Lebensgeschichte basierende Serie führt die Leser in die schonungslose Realität der Berliner Drogenszene ein. Sie schildert den Weg eines jungen Mädchens, dessen Leben von ersten Experimenten mit Substanzen zu einem langen und beschwerlichen Weg der Genesung führt. Es ist ein eindringlicher und bewegender Einblick in Sucht, Überleben und die Suche nach Hoffnung in dunkelsten Zeiten. Die Erzählung bietet eine düstere, aber wichtige Perspektive auf ein von Drogen gezeichnetes Leben und den Kampf um einen Neuanfang.

Christiane F. Mein zweites Leben
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Sie ist heute sechzehn, kam mit zwölf in einem evangelischen Jugendheim zum Haschisch, mit dreizehn in einer Diskothek zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging morgens zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo, um das Geld für die Droge zu beschaffen. Ihre Mutter bemerkte fast zwei Jahre Iang nichts vom Doppelleben ihrer Tochter. Christiane F. berichtet mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltioser Offenheit über Schicksale von Kindern, die von der Öffentlichkeit erst als Drogentote zur Kenntnis genommen werden. Die Geschichte der Christiane F. wiederholt sich in Berlin, in Kleinstädten und Dörfern bereits zehntausendfach.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo1
    4,4
  2. Christiane F. Mein zweites Leben

    Autobiografie

    • 333 Seiten
    • 12 Lesestunden

    Die Autobiografie von Christiane Felscherinow „Mein zweites Leben“, ist nicht nur eine Fortsetzung der Geschichte des weltberühmten Mädchens Christiane F. vom Bahnhof Zoo, sondern auch erstmalig der Versuch des Portraits einer Langzeitabhängigen. Die Co-Autorin Sonja Vukovic begleitete Christiane Felscherinow drei Jahre lang und schaffte es dabei, Wesen und Sprache der Protagonistin authentisch einzufangen. Dazu gehört auch die Sprunghaftigkeit, die sich in den Kapiteln spiegelt. Das Buch „Mein zweites Leben“ bricht bewusst mit dem Titel. Es gibt ein zweites Leben: die einzige Chance, die Christiane Felscherinow jemals genutzt hat. Aber dieses Leben ist nicht ihres, sondern das ihres Sohnes. Die Kapitel, in denen sie ihr Leben erzählt, bilden also keine chronologische Abfolge ihrer Geschichte, sondern handeln von vergebenen Chancen, zurückgewiesener Liebe, Flucht in die Abhängigkeit und neuer Hoffnung. Der Stempel „Christiane F.“ auf dem Buch ist Symbol jener Stigmatisierung, mit der Christiane Felscherinow ihr Leben lang zu kämpfen hatte. Ihre Berühmtheit aus „Wir Kinder von Bahnhof Zoo“ war in der Rückschau für sie eher Fluch als Segen. Das zweite Buch räumt mit der Illusion eines Happy Ends und der fast schon romantischen Geschichte des Mädchens auf. Es zeigt nicht zuletzt, dass Abhängigkeiten – in welcher Form auch immer – nicht einfach zu lösen sind.

    Christiane F. Mein zweites Leben2
    3,6