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Erich Fromm

    23. März 1900 – 18. März 1980

    Erich Fromm war ein Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, der die Wechselwirkung zwischen Psychologie und Gesellschaft erforschte. Seine Theorie stellt eine einzigartige Mischung aus Freud und Marx dar, wobei Fromm untersuchte, wie biologische und gesellschaftliche Kräfte die menschliche Psyche prägen. Er befasste sich insbesondere damit, wie soziale und wirtschaftliche Systeme die Persönlichkeit und das Verhalten eines Individuums beeinflussen. Seine Arbeit tauchte in die Tiefen der menschlichen Natur im Kontext gesellschaftlicher Strukturen ein.

    Erich Fromm
    Die Revolution der Hoffnung
    Ihr werdet sein wie Gott
    Lieben wir das Leben noch?
    Das Menschenbild bei Marx
    Die Kraft der Liebe
    Von der Kunst des Zuhörens
    • Von der Kunst des Zuhörens

      Therapeutische Aspekte der Psychoanalyse

      Psychoanalyse ist ein Prozeß, in dem die menschliche Seele verstanden werden kann. Für Erich Fromm ist dies eine Kunst: die Kunst des angstfreien, emphatischen und liebevollen Zuhörens. Sein therapeutischer Ansatz lautet: „Es gibt nichts Menschliches, das mir fremd wäre. Alles gibt es in mir. Ich bin ein kleines Kind, ich bin ein Erwachsener, ich bin ein Mörder udn ich bin ein Heiliger. Nur in dem Maße, wie ich jene Erfahrungen, von denen mir der Patient berichtet, in mir wiederfinden kann, kann ich verstehen, wovon der Patient spricht. Der Patient wird nicht das Gefühl haben, daß ich über ihn rede oder zu ihm herabspreche. Vielmehr wird er spüren, daß ich von etwas spreche, das wir beide teilen.“

      Von der Kunst des Zuhörens
      4,5
    • Die Kraft der Liebe

      Über Haben und Sein, Liebe und Gewalt, Leben und Tod

      Einsichten und Gedanken aus Erich Fromms Werk - aus seiner Tätigkeit als Psychoanalytiker, aus seiner Erfahrung als Mensch.

      Die Kraft der Liebe
      4,6
    • Das Menschenbild bei Marx

      • 225 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Kaum ein Denker wurde so missverstanden wie Karl Marx, und kaum eine Idee wurde so missbraucht wie die des Sozialismus. In diesem Buch, das in der DDR auf dem Index stand, vermittelt Erich Fromm den Zugang zur philosophischen Denke von Marx. Fromm zeigt, dass Marx einen Menschen im Blick hatte, der seine Erfüllung in der Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen findet – und wie diese humanistische Vorstellung im real existierenden Sozialismus pervertiert wurde. Fromm löst viele Missverständnisse und Fehldeutungen auf und holt die Aussagen und Wertvorstellungen des Menschenbildes von Marx zurück ins Licht. Sie sind wichtig, um die jüngere Geschichte von Ost und West zu verstehen und haben angesichts der heutigen Konflikte von ihrer Aktualität kaum etwas eingebüßt.

      Das Menschenbild bei Marx
      4,5
    • Ihr werdet sein wie Gott

      Eine radikale Interpretation des Alten Testaments und seiner Tradition

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Erich Fromm betrachtet das Alte Testament als ein revolutionäres Werk, das eine zeitlose Vision für die Menschheit bietet. Seine humanistische Interpretation zeigt, wie die Bibel als Beispiel für die Entwicklung menschlicher Kräfte und die Förderung einer friedlichen Welt verstanden werden kann.

      Ihr werdet sein wie Gott
      4,5
    • Erich Fromm, der die Hoffnung auf eine Humanisierung der menschlichen Gesellschaft nie aufgegeben hat, versucht in diesem Buch den Leser zum Hoffen aufzurufen, zu einer aktiven Teilnahme an der Gestaltung seiner Umwelt. Er sieht die Menschen an einem Scheideweg: Die eine Richtung führt in eine völlig mechanisierte Gesellschft, in der der Mensch nur noch Bestandteil einer ungeheuren Maschinerie ist; der zweiteWeg ist die Renaissance des Humanismus, in der die Technik im Dienst der Menschheit steht.

      Die Revolution der Hoffnung
      5,0
    • **Die Furcht vor der Freiheit** (original *Escape from Freedom*) ist ein Buch des Psychoanalytikers, Philosophen und Sozialpsychologen Erich Fromm, welches 1941 veröffentlicht wurde. Mit diesem Buch beabsichtigte Fromm, neben seinen Charakterstudien des modernen Menschen, die Wechselwirkungen zwischen psychologischen und soziologischen Faktoren zu untersuchen. Ziel der Untersuchung war es, „die Gründe für die totalitäre Flucht vor der Freiheit“ zu erkennen. (Quelle: [Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Furcht_vor_der_Freiheit))

      Die Furcht vor der Freiheit
      4,3
    • Authentisch leben

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Wissen, was die eigene Person ausmacht. Bewusst aus eigenen Quellen leben. An die seelischen Ressourcen kommen, keine Fassadenexistenz führen, sondern intensiv fühlen: „Freude - das Ergebnis intensiven Lebens“ (E. Fromm).

      Authentisch leben
      4,3
    • Was sind die seelischen Grundlagen einer Gesellschaft? In seinem berühmten Werk geht Erich Fromm der Frage nach, wozu es führt, wenn alles, nicht nur Dinge, sondern auch Einstellungen Gefühle, Warencharakter hat und austauschbar ist. Und er entwickelt die Konturen einer von Sein, Teilen und Verstehen geprägten menschlichen Gemeinschaft.

      Haben oder Sein
      4,3
    • Humanismus als reale Utopie

      Der Glaube an den Menschen

      Humanismus als konkret erlebter Glaube an den Menschen - das ist Erich Fromms Ideal. In den vorliegenden Schriften aus seinen letzten fünfzehn Lebensjahren formuliert er dieses Ideal neu. Fromm ist einer der bedeutendsten Humanisten des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig ein unerbittlicher Kritiker der Industriegesellschaft.

      Humanismus als reale Utopie
      4,0
    • Die Antwort der Liebe

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Liebe zum Leben - sich auf das Leben einlassen, ohne es absolutem Sicherheitsdenken unterzuordnen.

      Die Antwort der Liebe
      4,0
    • Krieg, Gewalttätigkeit, Verbrechen haben ein Ausmaß erreicht, das die Aufdeckung ihrer Ursachen zu einer Frage des Überlebens macht. Keine Lösung, allenfalls Entlastung für das schlechte Gewissen, bietet die These, mit der Konrad Lorenz berühmt wurde. Er erklärte die menschliche Aggression zum Naturgesetz, zum angeborenen Trieb, der vielleicht zu kanalisieren, aber nicht zu unterbinden sei. Ihm erteilt Erich Fromm, einer der bedeutendsten Sozialpsychologen unserer Zeit, eine radikale Absage. Er beschreibt detailliert – am eindringlichsten in den brillanten Studien zu Stalin, Himmler und Hitler –, aus welchen individuellen und sozialen Ursachen die Unfähigkeit, zu lieben und sich rational zu verhalten, erwächst und wie sie notwendig zu der Leidenschaft führt, Leben entweder absolut zu kontrollieren oder zu vernichten. Die «Anatomie der menschlichen Destruktivität» ist ein epochemachendes Werk von größter empirischer Sorgfalt und höchster theoretischer Originalität. Es ist eine Verteidigung der menschlichen Würde, ein wohlbegründeter Appell an die Menschheit, ihr Leben und dessen gesellschaftspolitische Bedingungen zu verändern.

      Anatomie der menschlichen Destruktivität
      4,2
    • Es geht um den Menschen

      • 241 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Mit Scharfsicht analysiert der Psychoanalytiker und Sozialphilosoph Erich Fromm die Beziehungen zwischen den Weltmächten Sowjetunion und USA zur Zeit des Kalten Krieges. Ein Dokument seines intensiven politischen Engagements und zugleich das bedeutende Werk des großen Humanisten darüber, was Politik ist und was sie sein könnte.

      Es geht um den Menschen
      3,5
    • Psychoanalyse und Ethik

      • 201 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Dieses zweite große Werk Erich Fromms handelt von seiner Persönlichkeitstheorie. Es bietet im ersten Teil den besten Überblick über seine Charakterlehre und sein Menschenbild. Im zentralen Kapitel 3 arbeitet Fromm die einzelnen Charakter-Orientierungen heraus und bewertet sie hinsichtlich ihrer Auswirkung auf die psychische Entfaltung des Menschen als produktiv bzw. nicht-produktiv.Im zweiten Teil behandelt Fromm ethische Fragen, die sich aus seiner psychoanalytischen Sicht des Menschen ergeben. Er zeigt, dass Selbstliebe die Voraussetzung für Nächstenliebe und das pure Gegenteil von Selbstsucht ist; dass das Gewissen nicht mit dem Freudschen Über-Ich identisch ist; was Lust ist und was sie nicht ist und was sie mit Glück und Freude zu tun hat; dass die Fähigkeit zu glauben vom Charakter abhängt und dass der Mensch weder gut noch böse ist, jedoch die Fähigkeit zu beidem hat. Für Fromm gibt es ein dem Menschen tief inne-wohnendes Streben nach Glück und Gesundheit, eine primäre Tendenz zu Wachstum und produktiver Orientierung. Das ganze Buch ist eine Art Bekenntnisschrift des Frommschen Humanismus. Es handelt vom Glauben, dass der Mensch selbst das Maß und das Ziel ist und auf Grund seiner Anlagen sein kann. Und es zeigt die psychologischen Voraussetzung für eine "Kunst des Lebens" auf, bei der "der Mensch sowohl der Künstler als auch der Gegenstand seiner Kunst" ist.

      Psychoanalyse und Ethik
      4,2
    • Für Erich Fromm ist Ungehorsam ein zutiefst menschlicher Akt, der für Wachstum, Befreiung und Freiheit unerlässlich ist. Die biblische Erzählung vom Sündenfall interpretiert er als Befreiung des Menschen zu sich selbst. Autoritäre Systeme haben stets blinden Gehorsam gefordert und ungehorsame Aufbegehren bekämpft. Heute verlangen anonyme Mächte, wie der Markt und Gewinnmaximierung, Gehorsam. Angesichts dieser Bedrohungen ist die Frage des Ungehorsams besonders relevant. In dem kurz nach Fromms Tod veröffentlichten Sammelband wird die politische Bedeutung des Ungehorsams deutlich. Bereits die Propheten opponierten gegen die Gehorsamforderungen der Priester. Fromm verfolgte seit den 1950er Jahren die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens als Antwort auf den Zwang zur Ökonomisierung. Während des Kalten Krieges verfasste er ein Manifest, das den Menschen wieder ins Zentrum wirtschaftlichen und politischen Handelns rückt. Er betont, dass auch gegen atomare Aufrüstung nur eine Friedensstrategie mit Ungehorsam als entscheidendem Element helfen kann. In seinem einleitenden Artikel warnt Fromm: „Die Menschheitsgeschichte begann mit einem Akt des Ungehorsams, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass sie mit einem Akt des Gehorsams ihr Ende finden wird.“

      Über den Ungehorsam und andere Essays
      4,1
    • »Es geht nicht darum, ob der Mensch zur Religion zurückkehrt und an Gott glaubt, sondern ob er die Liebe lebt und die Wahrheit denkt.« In diesem Buch hat Erich Fromm erstmals seine Ansichten zur Religion formuliert und etliche Berührungspunkte mit der Psychologie festgestellt: Immerhin geht es beiden Disziplinen um die optimale Entfaltung der menschlichen Möglichkeiten. Daher schließen sich eine humanistische Religion, die sich im Gegensatz zur autoritären als Theologie der Befreiung versteht, und der nicht theistische Humanismus Fromm'scher Prägung nicht aus. Hat es doch der theologische Seelsorger mit denselben Problemen zu tun wie der Seelenarzt. Erich Fromm stellt die Beziehung zwischen Psychoanalyse und Religion in ihrer Vielgestaltigkeit dar: weder als unversöhnliche Gegensätze noch in einer simplen Gleichheit der Interessen vereint. 

      Psychoanalyse und Religion
      4,1
    • Jenseits der Illusionen

      • 183 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Wer Erich Fromm und seine Theorien kennenlernen möchte, erfährt hier mehr als in jeder Biografie. ›Jenseits der Illusionen‹ hat Erich Fromm selbst als seine »intellektuelle Autobiografie« bezeichnet. Er erzählt und deutet hier Stationen seines Lebens und seines Denkens, etwa wie sein Aufwachsen in einer jüdischen Familie, das Erleben des Ersten Weltkriegs in Deutschland und ein Suizid im Bekanntenkreis ihn prägten und in ihm das leidenschaftliche Interesse daran weckten, welche »Gesetze« den Einzelnen und die Gesellschaft beherrschen. Antworten auf seine Fragen fand er in den Schriften von Karl Marx und Sigmund Freud. Aus ihnen bezog er Impulse für sein eigenes Denken und seine Entwicklung als Sozialphilosoph und Psychoanalytiker. In diesem Buch zeigt sich der gemeinsamen Nenner von Marx, Freud und Fromm: dass sich der Mensch von Illusionen befreien muss, um den Humanismus zu verwirklichen.

      Jenseits der Illusionen
      3,0
    • Die Kunst des Liebens

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Lieben ist eine Kunst, die gelernt sein will. Der Lernprozess ist der einer jeden Kunst: Man muss sowohl die Theorie als auch die Praxis beherrschen. Da dies aber bekanntlich nicht so einfach ist, muss einem - so Erich Fromm - »die Meisterschaft in dieser Kunst mehr als alles andere am Herzen liegen.« Nur leider tut sie es viel zu selten. Auch wenn die Liebe in all ihren Facetten heute mehr denn je beredet, beschrieben, gedreht und gewendet wird - wir vergessen darüber allzu leicht, dass sie nach wie vor und vor allem Arbeit an uns selbst bedeutet. Nur der Glaube an die eigenen menschlichen Kräfte und der Mut, auf diese Kräfte zu vertrauen, macht uns zu Menschen, die anderen Liebe geben können. Nicht lieben lassen, sondern lieben lernen ist das Motto.

      Die Kunst des Liebens
      4,1
    • Für den Psychoanalytiker Erich Fromm ist Träumen ein schöpferischer Prozeß, der Zugang schafft zu dem großen Reservoir von Erfahrungen und Erinnerungen, von dessen Existenz wir tagsüber nichts wissen. Wenn wir uns mit diesen Erfahrungen und Erinnerungen näher beschäftigen, uns auf ihre Symbolsprache einlassen, können wir Ähnlichkeiten mit den ältesten Schöpfungen der Menschheit, den Mythen, feststellen. Wir haben verlernt, die Mythen wie auch die Märchen als Erfahrungen und Erinnerungen der Menschheit zu begreifen; wir können ihre Sprache nicht mehr verstehen. Um Sachen, Menschen und Zusammenhänge auch über ihr äußeres Erscheinungsbild hinaus erfassen zu können, sollten wir diese Sprache in all ihrer Vielseitigkeit wieder kennenlernen. Märchen, Mythen und Träume werden so zum notwendigen Bestandteil unserer Welt.

      Märchen, Mythen, Träume
      4,0
    • Über die Liebe zum Leben

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Erich Fromm in »freier und doch konzentrierter Formulierung« im Radio - dieses Buch fasst Rundfunksendungen aus den letzten Jahren seines Lebens zusammen, die die Intensität der gesprochenen Sprache Fromms vermitteln und grundlegende Gedanken zu gesellschaftlichen und psychischen Problemen enthalten. Dieses Buch fasst Vorträge und Gespräche zusammen, die vom Süddeutschen Rundfunk in den siebziger Jahren gesendet wurden - und Fromms Leitthemen Ausdruck geben. Herausgeber der Rundfunksendungen ist Hans Jürgen Schultz.

      Über die Liebe zum Leben
      3,8
    • Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, eröffnete mit seinen bahnbrechenden Erkenntnissen zum Unbewussten des Menschen eine neue Dimension von Psychologie und Psychotherapie. Was für ein Mensch aber war Sigmund Freud selbst? Was bewegte ihn dazu, sich derart intensiv mit der Psyche anderer Menschen auseinanderzusetzen? Erich Fromm – selbst Psychoanalytiker – wagt sich in diesem Buch an die Analyse des berühmten Wiener Seelenarztes. Er beschäftigt sich mit Freuds Kindheit, seinen Eltern, seinen Beziehungen, seinen religiösen und politischen Überzeugungen und seiner leidenschaftlichen Suche nach der Wahrheit. So sehr Fromm Freuds Leistungen würdigt, so kritisch sieht er manche Aspekte der Theorien und Persönlichkeit von Freud.

      Sigmund Freud
      3,9
    • Ist die jüdische Bibel, das Alte Testament, mehr als nur ein historisches Relikt, dem wir höflich Respekt zollen? Hat sie etwas zu sagen für den modernen Menschen – einen Menschen, der in einer Welt der Revolutionen, Automatisierung und Atomwaffen lebt, in einer Welt mit einer materialistischen Philosophie, die religiöse Werte implizit oder explizit leugnet? In „Radikale Interpretation des Alten Testaments und seiner Tradition“ hat Erich Fromm seine vorherigen Studien (Judentum, Soziologie, Psychologie, Psychoanalyse, Philosophie) meisterhaft zusammengeführt. Dieses im Grunde religionstheoretische, konfessionsübergreifende und multidisziplinäre Werk ist ein wahrer Höhepunkt von Fromms Denken.

      Ihr werdet sein wie Gott
      3,8
    • Erich Fromm thematisiert in diesem Buch die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung. Für Fromm erhebt sich die Frage, »ob wir uns auf eine neue Barbarei zubewegen ... oder ob eine Renaissance unserer humanistischen Tradition möglich ist«.

      Die Seele des Menschen
      3,9
    • Der Band gibt eine zusammenfassende Darstellung der Wesenszüge des Zen-Buddhismus und macht den Versuch, die Brücke zwischen östlicher Religiosität und westlicher Wissenschaft zu schlagen und die Frage zu beantworten, welchen Wert die Begegnung von Zen-Buddhismus und Psychoanalyse haben könnte.

      Zen-Buddhismus und Psychoanalyse
      3,8
    • Über Jahrhunderte hinweg galt der Überlegenheitsanspruch des Mannes als gottgegeben, biologisch eindeutig und keines Beweises bedürftig, bis Johann Jakob Bachofen um die Mitte des 19. Jahrhunderts Gesellschaften beschrieb, in denen das Mutterrecht den Frauen die Vorherrschaft über die Männer verlieh. Erich Fromm war der erste Psychoanalytiker, der sich mit dieser revolutionären Entdeckung auseinandersetzte und die Frage stellte, welche Bedeutung das Mutterrecht für das Verständnis des Menschen habe, für seine Sexualität und Liebe sowie für die Geschlechterfrage.

      Liebe, Sexualität und Matriarchat
      3,8
    • In neun brillant geschriebenen Essays, die zwischen 1932 und 1969 entstanden sind, entwickelt Erich Fromm seine Sicht davon, wie die psychischen Antriebskräfte jedes Menschen von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfordernissen geprägt sind. Für Fromm ist die Psychoanalyse in erster Linie eine Wissenschaft von (gesellschaftlich erzeugten) irrationalen Leidenschaften, auch wenn diese dem Einzelnen weitgehend unbewusst sind. In dem Text »Die Krise der Psychoanalyse« setzt sich Fromm deshalb mit der ich-psychologischen Psychoanalyse kritisch auseinander. Sie verkenne den radikalen Ansatz Freuds, weil sie das Augenmerk nicht mehr auf die meist unbewussten irrationalen Antriebskräfte des Menschen richte.

      Analytische Sozialpsychologie und Gesellschaftstheorie
      3,7
    • Gesamtausgabe 3

      Empirische Untersuchungen zum Gesellschafts-Charakter

      • 569 Seiten
      • 20 Lesestunden
      Gesamtausgabe 3
    • Das jüdische Gesetz 2

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      s/t: Zur Soziologie des Diaspora-Judentums=The Jewish Law: On the Sociology of Diaspora Jewry: Dissertation of 1922

      Das jüdische Gesetz 2
    • Mut zum Menschen

      Erich Fromms Denken und Werk, seine humanistische Religion und Ethik

      • 446 Seiten
      • 16 Lesestunden
      Mut zum Menschen
    • Die Kunst des Lebens

      Zwischen Haben und Sein

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      „Viele spüren, dass ein Leben, das dem Erfolg, der Konkurrenz, der Ausbeutung dient, in Wirklichkeit ein Leben ist, das die Menschen unglücklich macht.“ (Erich Fromm) Die Weisheit eines glücklichen Lebens besteht darin, aufmerksam zu werden für das, was wirklich zählt. Erich Fromm lehrt uns das Leben neu zu lernen: Achtsamkeit zu entwickeln, aufmerksam für das Wesentliche zu werden, Wurzeln zu schlagen und doch frei zu sein. Ein lebenspraktisches Buch eines großen Psychoanalytikers über die Kunst, tiefer zu leben. Herausgegeben von Rainer Funk. Die Alternative „Haben oder Sein“ dient als Schlüssel zum Verständnis dessen, woran man bewusst, halbbewusst oder unbewusst das Herz hängt und was man mit Leidenschaft im Leben verfolgt. Mit ihr lässt sich nicht nur begrifflich fassen und diagnostizieren, was in Wirklichkeit in jedem vor sich geht, sie ist zugleich eine konkretisierbare Leitidee zur Veränderung des Lebens. Diese Alternative als Grundausrichtung des leidenschaftlichen Strebens - des Charakters - hatte Erich Fromm über viele Jahre beschäftigt.

      Die Kunst des Lebens
    • Das jüdische Gesetz

      Zur Soziologie des Diaspora-Judentums

      Das Jüdische Gesetz ist Erich Fromms soziologische Dissertation, die er 1922 an der Universität Heidelberg eingereicht hat. An drei historischen Erscheinungen des Judentums in der Diaspora - den Karäern, den deutschen Reformjuden und der chassidischen Bewegung - zeigt Fromm, was diese Gruppierungen soziologisch zusammenhält. Fromm fragt hier bereits sozialpsychologisch: Was lässt viele einzelne Menschen ähnlich denken, fühlen und handeln und wie kann man das Gesellschaftsbildende im Individuum verorten? Zehn Jahre später, im Rahmen seiner Tätigkeit am Frankfurter Institut für Sozialforschung, hat Fromm diese Fragen mit seiner Theorie des Sozialcharakters detailliert beantwortet. Seine Doktorarbeit ist nicht nur für jene eine Pflichtlektüre, die in ihm einen Ideengeber für die Programmatik der Frankfurter Schule sehen, sondern darüber hinaus eine Fundgrube für alle, die mehr über "das Jüdische" in Fromms Denken und Werk erfahren wollen

      Das jüdische Gesetz
    • Schriften über Sigmund Freud

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Schriften, in den sich Erich Fromm mit Sigmund Freud auseinandersetzt und die hier in einer Auswahl neu vorgelegt werden, würdigen den Pionier einer Wissenschaft vom Irrationalen nicht durch Linientreue, sondern durch Kritik und kreative Weiterentwicklung seiner bahnbrechenden Ideen. Rainer Funk, Assistent Fromms und bester Kenner des Frommschen Werks, hat die Auswahl besorgt und mit Kommentaren versehen.

      Schriften über Sigmund Freud
    • Mein Glaube an den Menschen

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      'Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere', schrieb Erich Fromm. Seine Texte, die psychoanalytisches und soziologisches Denken verbinden, haben an Aktualität nichts eingebüßt. Rainer Funk porträtiert den großen Humanisten und führt in sein Denken ein. Fromm hat wie kein anderer die gesellschaftlich erzeugten Illusionen aufgedeckt, ohne in seinem vom Judentum geprägten Glauben an den Menschen erschüttert zu werden. Ein großer Zeuge der Menschlichkeit.

      Mein Glaube an den Menschen
    • Erich Fromm (1900-1980) ist als Psychoanalytiker und Sozialpsychologe ebenso bekannt wie als Autor und bedeutender Humanist des 20. Jahrhunderts. Er wurde in Frankfurt am Main geboren, studierte Soziologie und Psychoanalyse in Heidelberg und emigrierte 19

      Das Christusdogma und andere Essays
    • Erich Fromms sozialpsychologische Untersuchung aus dem Jahr 1930, durchgeführt am Institut für Sozialforschung, ist eine wegweisende empirische Analyse der Diskrepanz zwischen politischem Bekenntnis und charakterlicher Einstellung. Die Studie fokussierte sich auf links orientierte Probanden, um zu erkunden, ob deren revolutionäre Äußerungen mit unbewussten Persönlichkeitsmerkmalen übereinstimmen. Die ernüchternden Ergebnisse zeigten, dass nur 15 Prozent der Befragten eine Übereinstimmung zwischen bewusster Meinung und unbewussten Einstellungen aufwiesen. Zudem identifizierte Fromm bei einem signifikanten Teil der Teilnehmer autoritäre Neigungen. Bereits in den 1930er Jahren erkannte er, dass der Erfolg der Nationalsozialisten auf der mangelnden Widerstandskraft der deutschen Arbeiterschaft basierte, wie sie in dieser Untersuchung erfasst wurde. Die detaillierte Erhebung von Hunderte von Probanden bietet einzigartige Einblicke in die deutsche Gesellschaft um 1930, einschließlich ihrer Ansichten zu Politik, Kunst, Moral, Mode, Genderfragen und Erziehung. Die Studie beleuchtet auch persönliche Präferenzen, wie Wohnstil und Lektüre, sowie Antworten auf zentrale Fragen zur Inflation, historischen Persönlichkeiten, Frauenberufen und Erziehungsmethoden.

      Arbeiter und Angestellte am Vorabend des Dritten Reiches
    • Ethik und Politik

      Antworten auf aktuelle politische Fragen (Schriften aus dem Nachlass / Erich Fromm)

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden
      Ethik und Politik
    • Jüdische Miniaturen - 221: Erich Fromm

      Frei Leben – Schöpferisch Lieben

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Erich Fromm (1900–1980) prägte mit seinen Büchern „Die Kunst des Liebens“ und „Haben oder Sein“ die gesellschaftlichen Aufbrüche in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Arbeiten des Sozialphilosophen und Psychotherapeuten zu verordneter Autorität einerseits und verantworteter Freiheit andererseits sind noch heute aktuell. In der Suche nach scheinbar unveränderlichen Strukturen und in der Angst vor Fremden erkennt er Unsicherheit und Mangel an schöpferischem Leben. Hoffnungsbilder kreativer Gestaltung des menschlichen Lebens entnimmt er der jüdischen Tradition und übersetzt deren Gedanken in die Sprache eines universalen Humanismus. Wolfgang Pauly zeigt, wie Fromms Denken Sprengkraft gegenüber verkrusteten Strukturen haben und Anregung geben könnte, die Welt des Menschen menschlicher zu gestalten.

      Jüdische Miniaturen - 221: Erich Fromm
    • Ihr werdet sein wie Gott Psychoanalyse und Religion

      Schriften zur Religion

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Erich Fromm: die wichtigsten Schriften zur Religion Erich Fromm plädiert für eine humanistische Religion. Sein Verständnis ist dabei in hohem Maße religionskritisch. Dennoch versucht er, der spirituellen Dimension des Menschen gerecht zu werden. Humanistische Religion kennt keine personale Vorstellung eines jenseitigen Wesens, sehr wohl aber eine religiöse Erfahrung, die alles bisher Erlebte übersteigt und doch etwas Menschen- Mögliches ist.

      Ihr werdet sein wie Gott Psychoanalyse und Religion
    • The Nature of Man

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      ForewordIntroductionThe Upanishads --Gautama --Shin Ichi Hisamatsu --The Bible --Heraclitus --Empedocles --Sophocles --Socrates and Plato --Aristotle --Lucretius --Epictetus --Plotinus --Sextus Empiricus --Saint Gregory of Nyssa --Saint Augustine --Saint Thomas Aquinas --Meister Eckhart --Nicolaus Cusanus --Marsillo Ficino --Pietro Popponazzi --Giovanni Pico della Mirandola --Erasmus of Rotterdam --Martin Luther --Thomas More --Juan Luis Vives --Paracelsus --Saint Teresa of Avila --Saint John of the Cross --Michel de Montaine --Rene Descartes --Baruch Spinoza --Blaise Pascal --Gottfried Wilhelm Leibniz --Francis Bacon --Thomas Hobbes --John Locke --David Hume --Giambattista Vico --Jean-Jacques Rousseau --Immanuel Kant --Georg Wilhelm Friedrich Hegel --Johann Gottfrid Herder --Jeremy Bentham --Arthur Schopenhauer --Auguste Comte --Ralph Waldo Emerson --Ludwig Feuerbach --Karl Marx --Soren Kierkegaard --Friedrch Nietzsche --William James --John Dewey --Sigmund Freud --Carl Gustav Jung --Henri Bergson --Edmund Husserl --Alfred North Whitehead --Miguel de Unamuno --Antonio Machado --Max Scheler --Nicolas Berdyaev --Pierre Teilhard de Chardin --Jose Ortega y Gasset --Martin Heidegger --Francisco Romero --Lewis Mumford --Erich Fromm --Jean Paul Sartre --Simone Weil --Edith Stein --Adam Schaff --David RiesmanBibliography

      The Nature of Man
      4,1
    • The revision of psychoanalysis

      • 149 Seiten
      • 6 Lesestunden

      It was Erich Fromm's conviction that psychoanalysis needs to retain Freud's essential insight into the unconscious while replacing his mechanistic-materialistic philosophy with a humanistic one. In this book, never before published in English, Fromm presents such a revision of psychoanalysis, one that is both humanistic and dialectical. The Revision of Psychoanalysis is Fromm's long-expected account of his own personal way of understanding and practicing psychoanalysis. Of special interest to today's readers are his continuing efforts to understand the meaning of sexuality, his critique of Herbert Marcuse's vision of psychoanalysis, and the implications of a Freudian analytical social psychology for the reform of social arrangements. The book is essential reading for psychologists and for social and political theorists in many disciplines. For psychoanalysts, it provides Fromm's most provocative and unique recommendations for the revision of psychoanalysis.

      The revision of psychoanalysis
      4,0