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Jorge Semprún

    10 dicembre 1923 – 7 giugno 2011

    Jorge Semprún, ein Zeitzeuge der großen politischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts, verwandelte seine Erfahrungen im Kampf gegen totalitäre Regime in Literatur. Sein Werk erkundet tiefgründig die Tragödien und Schrecken der jüngsten Geschichte, geprägt von seinen persönlichen Erlebnissen, einschließlich der Inhaftierung in Buchenwald. Semprún thematisiert das komplexe Zusammenspiel von Erinnerung, Geschichte und Schriftstellerei, oft mit Fokus auf ethische Dilemmata und menschliche Widerstandsfähigkeit. Seine einzigartige literarische Stimme spiegelt seine aktive Beteiligung am politischen Widerstand wider, wobei er die Literatur als ein entscheidendes Mittel zur Bewältigung und Auseinandersetzung mit einer traumatischen Vergangenheit betrachtete.

    Jorge Semprún
    Der weisse Berg
    Schreiben oder Leben
    Algarabía oder die neuen Geheimnisse von Paris
    Federico Sánchez verabschiedet sich
    Schweigen ist unmöglich
    Die grosse Reise
    • Überlebensübungen

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In diesen »Überlebensübungen« rekapituliert Jorge Semprún die prägenden Situationen und Erfahrungen seiner frühen Jahre. Er fragt: Wie kann einer überleben, der jeden Moment damit rechnen muss, verhaftet zu werden? Und nicht nur überleben, sondern überdies politisch handeln, verschiedene Missionen als Kämpfer der Résistance ausführen, und zwar in beständiger Todesgefahr? Dabei rückt Semprún eine Erfahrung in den Mittelpunkt, die den moralischen Glutkern seines gesamten späteren Denkens und Schreibens bilden sollte – die Erfahrung der Folter. Mit unverstelltem Blick für das Schlimme nähert sich Semprún diesen qualvollen, nicht erzählbaren und deshalb umso bedrohlicheren Momenten seiner Vergangenheit, in Andeutungen und Evokationen von bleibenden Schreckensreflexen. Und behauptet so – auch dies eine fundamentale Einübung ins Überleben – die unveräußerliche Würde des Einzelnen gegen den menschenverachtenden Lärm, den Furor der Geschichte.

      Überlebensübungen2013
    • Jahr für Jahr hält die herrschaftliche Familie Avendaño eine seltsame Bußzeremonie ab, mit der der Erschießung des jüngsten Sohns zu Beginn des Bürgerkriegs gedacht wird. Nun, zwanzig Jahre später, soll diese Zeremonie nach dem Willen der Witwe zum letzten Mal stattfinden. Unverhohlen brechen die politischen – und erotischen – Spannungen innerhalb der Familie auf, wird der Leser hineingezogen in eine tragische Familiengeschichte, die für die Zerrissenheit eines ganzen Landes steht.

      Zwanzig Jahre und ein Tag2004
      3,4
    • Quismondo, Toledo, 18 de julio de 1956. En su finca La Maestranza, veinte años después del estallido de la guerra civil, los Avendaño han decidido celebrar por última vez la ceremonia expiatoria en la que, ritualmente, en cada aniversario, reproducen la ejecución del hermano menor a manos de los campesinos. Entre los invitados, un hispanista norteamericano intrigado por tan extraña costumbre, y un comisario de la Brigada Político Social empeñado en dar con un tal Federico Sánchez, agente comunista. Por diferentes motivos, ambos comparten el mismo interés en indagar en la historia reciente de la familia, sobre todo en las relaciones secretas de la bellísima y enigmática viuda, Mercedes Pombo. En la fragmentada sucesión de encuentros y tiempos, se superponen y complementan las versiones, que van reconstruyendo los hechos fatídicos que dieron origen a la ceremonia, pero también surgen aciagas revelaciones de ocultas relaciones eróticas en el ambiente espeso y violento de la posguerra.

      Colección Andanzas: Veinte años y un día2003
    • Der Tote mit meinem Namen

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Jorge Semprún wurde am 10. Dezember 1923 in Madrid geboren und floh mit 14 Jahren während des spanischen Bürgerkriegs nach Paris. Dort besuchte er das Lycée Henri IV und studierte Philosophie an der Sorbonne. 1941 trat er unter dem Pseudonym „Gérard“ der kommunistischen Résistance bei. 1943 wurde er von der Gestapo verhaftet und ins KZ Buchenwald deportiert. Nach seiner Befreiung 1945 kehrte er nach Paris zurück und koordinierte ab 1953 als Mitglied des ZK der spanischen Exil-KP den Widerstand gegen das Franco-Regime. Unter dem Pseudonym Federico Sánchez war er zwischen 1957 und 1962 im Untergrund der kommunistischen Partei in Spanien aktiv. 1964 wurde er aufgrund von Abweichungen aus der KP ausgeschlossen und widmete sich fortan dem Schreiben. In den sechziger Jahren erlangte er Bekanntheit als Drehbuchautor mit Filmen wie „La guerre est finie“ (1966), „Z“ (1968) und „L'aveu“ (1970). Nach seiner Amtszeit als spanischer Kultusminister von 1988 bis 1991 lebte Semprún bis zu seinem Tod 2011 in Paris. Eva Moldenhauer, geboren 1934 in Frankfurt am Main, war seit 1964 als Übersetzerin tätig und übersetzte Werke französischsprachiger Autoren ins Deutsche. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis und den Paul-Celan-Preis, und verstarb am 22. April 2019.

      Der Tote mit meinem Namen2002
      3,5
    • Le Mort qu'il faut

      • 196 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ce récit autobiographique se déroule en décembre 1944, pendant l'internement de Jorge Semprun à Buchenwald. Il évoque un épisode poignant de sa vie, faisant suite à ses précédents ouvrages. Un ami lui suggère d'écrire sur une nuit marquante au Revier, incitant Semprun à explorer des souvenirs intenses. Né à Madrid en 1923, il s'installe à Paris en 1939. Résistant sous l'occupation allemande, il est arrêté et déporté à Buchenwald. Après sa libération, il s'engage dans la clandestinité en Espagne, affilié au Parti communiste en exil. Sa carrière littéraire le propulse parmi les écrivains les plus influents et lus de son temps. Semprun a écrit de nombreux ouvrages, dont certains ont reçu des distinctions prestigieuses, tels que le Prix Formentor et le Prix Femina. En tant que ministre de la Culture en Espagne de 1988 à 1991, il a également marqué la scène politique. "Veinte anos y un dia", sa première œuvre rédigée en espagnol, illustre parfaitement son expérience de la post-guerre et de la résistance antifranquiste. Son écriture, riche et évocatrice, témoigne de son engagement et de sa mémoire, offrant une réflexion profonde sur l'histoire et l'identité.

      Le Mort qu'il faut2001
    • Le retour de Carola Neher

      • 57 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Fuyant les média, qui l'ont découvert. le dernier survivant des camps nazis se réfugie aux alentours de Buchenwald dans le parc du château du Belvédère. Un cimetière militaire soviétique en occupe une partie. Lieu idéal pour y rêver à son histoire personnelle. à l'histoire de l'Allemagne qu'incarne dramatiquement le destin de Carola Neher. jeune comédienne chassée de son pars par le nazisme, disparue ensuite dans le goulag stalinien.

      Le retour de Carola Neher1998
    • Jorge Semprún wurde am 10. Dezember 1923 in Madrid geboren und floh mit seiner Familie 1936 nach Paris. Dort besuchte er das Lycée Henri IV und studierte Philosophie an der Sorbonne. 1941 trat er unter dem Pseudonym ›Gérard‹ der Résistance-Bewegung ›Francs-Tireurs et Partisans‹ bei. 1943 wurde er von der Gestapo verhaftet und ins KZ Buchenwald deportiert. Nach der Befreiung 1945 kehrte er nach Paris zurück und koordinierte ab 1953 im Geheimen den Widerstand gegen das Franco-Regime als Mitglied des ZK der spanischen Exil-KP. Unter dem Pseudonym Federico Sánchez war er zwischen 1957 und 1962 im Untergrund der kommunistischen Partei in Spanien aktiv. 1964 wurde er wegen Abweichungen von der Parteilinie ausgeschlossen und widmete sich fortan dem Schreiben. In den 1960er Jahren erlangte er als Drehbuchautor Bekanntheit mit Filmen wie La guerre est finie (1966) und Z (1968). Nach seiner Amtszeit als spanischer Kultusminister von 1988 bis 1991 lebte Semprún bis zu seinem Tod 2011 in Paris. Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt am Main geboren, war seit 1964 als Übersetzerin tätig und übersetzte Werke französischsprachiger Autoren ins Deutsche. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis und den Paul-Celan-Preis, und verstarb am 22. April 2019.

      Unsre allzu kurzen Sommer1998
      3,7
    • Vzpomínky muže, který v mládí přežil Buchenwald, a po válce se pokouší traumatu zbavit jednak intenzivním milostným životem, jednak psaním o svých zážitcích. Původem španělský autor, známý filmový scenárista, své zážitky z francouzského odboje a posléze z koncentračního tábora převedl do podoby memoárového románu, v němž hlavní slovo mají filozofické úvahy a rozpravy, spolu s reminiscencemi a citacemi děl básníků, kteří jej v průběhu života ovlivnili. Je to taková hostina filozofů a francouzských intelektuálů nad problémem holocaustu.

      Psaní nebo život1997
      3,2