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Ulrike Meinhof

    7. Oktober 1934 – 9. Mai 1976

    Ulrike Marie Meinhof war eine prägende Figur des deutschen Linksextremismus. Ihre journalistische Laufbahn begann sie bei der linken Zeitschrift Konkret, deren Chefredakteurin sie später wurde. Sie widmete sich der Kritik an der Gesellschaft und Politik ihrer Zeit. Ihre Schriften und Aktivitäten machten sie zu einer wichtigen Stimme in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands.

    Ulrike Meinhof
    Die Würde des Menschen ist antastbar
    Deutschland Deutschland unter anderm
    Bambule
    • Bambule

      • 134 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Geschrieben im Jahr 1970 für ein Fernsehprogramm der Bundesrepublik Deutschland, präsentiert dieses Drehbuch einen unbekannten Aspekt von Ulrike Meinhof, die vor allem für die dramatischen Ereignisse des deutschen Terrorismus und ihr tragisches und emblematisches Ende in den Gefängnissen von Stammheim bekannt ist. Tatsächlich war Meinhof, bevor sie in den Untergrund ging, in erster Linie eine Kulturschaffende, Journalistin von Beruf und eine politische Aktivistin von großer Menschlichkeit, wie dieses Schriftstück bezeugt. Aber es gibt noch mehr: 1970 ist ein entscheidendes Jahr im Leben von Meinhof: das Jahr, in dem die Radikalisierung ihrer Positionen sie auf den Weg des bewaffneten Kampfes führen wird. Und dies spiegelt sich in "Ammutinamento" wider. Die Geschichte, die die Ereignisse eines Mädchengruppen in einem Jugendheim in Westberlin erzählt und von der Autorin persönlich analysiert wird, verläuft entlang einer Analyse und einer poetischen Sensibilität, die nichts der Banalität des politischen Schematismus oder dem veralteten Paternalismus opfert. Die Geschichte von Irene, Monica, Iv will keine exemplarische Geschichte sein, wird aber gerade durch ihren tiefen Wahrheitsgehalt dazu. Das Bewusstsein der Protagonistinnen ist ein implizites Anerkennen ihrer eigenen Marginalisierung und der Gewalt der Institutionen. Es ist der finale und kulminierende Moment, der den Aufstand auslösen wird.

      Bambule
      4,0
    • Ulrike Meinhof

      • 449 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die dramatische Biografie von Ulrike Meinhof, der kommunistischen Revolutionärin der RAF (Rote Armee Fraktion), die in den glühenden Jahren der Bundesrepublik Deutschland im Gefängnis Stammheim "selbstmordete". Die Kindheit während des Nationalsozialismus, die ersten Kämpfe gegen die nukleare Aufrüstung der Nachkriegsdeutschland in den fünfziger Jahren, die Studentenbewegung und das Jahr 68, die RAF, der Untergrund und der bewaffnete Kampf: eine menschliche und politische Geschichte, die tragisch exemplarisch für die jüngere Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist, aber auch mit dem Weg einer ganzen Generation verbunden ist, die für die Verwirklichung der kommunistischen Utopie kämpfte.

      Ulrike Meinhof
      3,9