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Traumatische Tropen

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Wer ein richtiger Ethnologe sein will, der muss irgendwann einmal »draußen« gewesen sein. Also macht sich auch Nigel Barley auf in den Dschungel - nein, nicht in den Afrikas, sondern in jenen der Gremien, Ämter und Behörden. Volle zwei Jahre dauert es, bis er endlich nach Nord-Kamerun zu »seinen« Dowayos kommt. Ebenfalls zwei Jahre verbringt er dort, obwohl seine erste Bekanntschaft mit Afrika beinahe seine letzte geworden wäre. Groß ist die Kluft zwischen ethnologischer Fachliteratur und afrikanischer Wirklichkeit, und so tritt Barley zunächst einmal in alle Fettnäpfchen, die in der fremden Kultur für ihn bereitstehen. Die »teilnehmende Beobachtung« setzt schließlich voraus, dass man teilzunehmen versteht... Trotz vieler Widrigkeiten kommt endlich doch »Forschungsmaterial« zusammen, und Umrisse des Verstehens zeichnen sich bei Barley ab. Er kann die Heimreise antreten, die natürlich auch nicht komplikationslos bleibt... Die Dowayos haben diese zwei Jahre kaum verändert, wohl aber den Ethnologen. Und als die Notizbücher dann in London auf seinem Schreibtisch liegen, da wollen sie sich so gar nicht mehr zu dem verdichten lassen, was ethnologische Wissenschaft sein soll. Also setzt sich Barley hin und schreibt stattdessen dieses Buch.

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Traumatische Tropen, Nigel Barley

Sprache
Erscheinungsdatum
1990
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nigel Barley
Erscheinungsdatum
1990
Einband
Hardcover
Seitenzahl
249
ISBN10
3608931252
ISBN13
9783608931259
Originaltitel
The innocent anthropologist
Bewertung
4,15 von 5 Sternen
Beschreibung
Wer ein richtiger Ethnologe sein will, der muss irgendwann einmal »draußen« gewesen sein. Also macht sich auch Nigel Barley auf in den Dschungel - nein, nicht in den Afrikas, sondern in jenen der Gremien, Ämter und Behörden. Volle zwei Jahre dauert es, bis er endlich nach Nord-Kamerun zu »seinen« Dowayos kommt. Ebenfalls zwei Jahre verbringt er dort, obwohl seine erste Bekanntschaft mit Afrika beinahe seine letzte geworden wäre. Groß ist die Kluft zwischen ethnologischer Fachliteratur und afrikanischer Wirklichkeit, und so tritt Barley zunächst einmal in alle Fettnäpfchen, die in der fremden Kultur für ihn bereitstehen. Die »teilnehmende Beobachtung« setzt schließlich voraus, dass man teilzunehmen versteht... Trotz vieler Widrigkeiten kommt endlich doch »Forschungsmaterial« zusammen, und Umrisse des Verstehens zeichnen sich bei Barley ab. Er kann die Heimreise antreten, die natürlich auch nicht komplikationslos bleibt... Die Dowayos haben diese zwei Jahre kaum verändert, wohl aber den Ethnologen. Und als die Notizbücher dann in London auf seinem Schreibtisch liegen, da wollen sie sich so gar nicht mehr zu dem verdichten lassen, was ethnologische Wissenschaft sein soll. Also setzt sich Barley hin und schreibt stattdessen dieses Buch.