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Die Islandglocke

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'Magnus Sigurdsson,' fragte der Bärtige. 'Ist das nicht der, der seine Frau für Branntwein an einen Dänen verkauft hat?' 'Doch' sagte sie. 'Und sie dann mit der Axt erschlagen wollte?' 'Ja', sagte sie ... Island an der Schwelle zum 18. Jahrhundert. Glanz und Bigotterie herrschen am Kopenhagener Königshof; Elend, Hunger und Seuchen beherrschen das Land, das seit vier Jahrhunderten von den Dänen unterdrückt und ausgebeutet wird. Jon Hreggvidsson, nach eigenen Worten "ein ehrlicher Schwerverbrecher", stiehlt nur ein Stück Angelschnur - doch dann macht er in Gegenwart des königlichen Inspektors und Henkers eine spöttische Bemerkung über die Mätressen des Regenten ... In seiner Romantrilogie ergreift Halldor Laxness einmal mehr Partei für die Schicksale der Erniedrigten und Beleidigten - ohne Larmoyanz, doch im Zeichen eines engagierten Humanismus, der Laxness' gesamtes Werk durchzieht.

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Die Islandglocke, Halldór Laxness

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Paperback),
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Titel
Die Islandglocke
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Halldór Laxness
Verlag
Steidl
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
ISBN10
3869304014
ISBN13
9783869304014
Reihe
Originaltitel
Islandsklukkan
Bewertung
3,9 von 5 Sternen
Beschreibung
'Magnus Sigurdsson,' fragte der Bärtige. 'Ist das nicht der, der seine Frau für Branntwein an einen Dänen verkauft hat?' 'Doch' sagte sie. 'Und sie dann mit der Axt erschlagen wollte?' 'Ja', sagte sie ... Island an der Schwelle zum 18. Jahrhundert. Glanz und Bigotterie herrschen am Kopenhagener Königshof; Elend, Hunger und Seuchen beherrschen das Land, das seit vier Jahrhunderten von den Dänen unterdrückt und ausgebeutet wird. Jon Hreggvidsson, nach eigenen Worten "ein ehrlicher Schwerverbrecher", stiehlt nur ein Stück Angelschnur - doch dann macht er in Gegenwart des königlichen Inspektors und Henkers eine spöttische Bemerkung über die Mätressen des Regenten ... In seiner Romantrilogie ergreift Halldor Laxness einmal mehr Partei für die Schicksale der Erniedrigten und Beleidigten - ohne Larmoyanz, doch im Zeichen eines engagierten Humanismus, der Laxness' gesamtes Werk durchzieht.