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Meine deutsche Mutter

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Eine rückhaltlose Auseinandersetzung mit der eigenen Mutter. Niklas Frank, bekannt durch das Porträt seines Vaters, erzählt das Leben seiner Mutter, der „Königin von Polen“. Brigitte Herbst, 1895 in bescheidenen Verhältnissen geboren, entwickelte früh einen brennenden Ehrgeiz, um an die Spitze zu gelangen. An der Seite des fünf Jahre jüngeren Hans Frank, der Hitlers Verteidiger während der „Kampfzeit“ wurde und zum „Generalgouverneur“ von Polen aufstieg, gelang ihr dies. Eiskalt band sie den schwachen, aber vielversprechenden Bewunderer Hitlers an sich. Ihr Lebenshunger ließ sie rücksichtslos das „Wonneproppenreich“ genießen, während sie mit Pelzen und gestohlenem Schmuck handelte und sich in Gettos bereicherte. Sie hatte zahllose Affären und ließ Gegner bei SS-Chef Himmler als Juden verdächtigen. Nach der Hinrichtung ihres Mannes half Kardinal Faulhaber der Witwe über die ersten Hungerjahre hinweg. Später feierte Brigitte mit anderen verhafteten Frauen im Internierungslager die gute alte Zeit, ohne je Reue für die Verbrechen ihres Mannes zu zeigen. Am Ende ihres Lebens hatte sie für ihren Sohn nur ein verächtliches Achselzucken übrig. Brigitte Frank starb verarmt mit 64 Jahren. Niklas Frank zeichnet ein schonungsloses Bild einer deutschen Mutter, die rücksichtslos das „Dritte Reich“ genoss.

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Meine deutsche Mutter, Niklas Frank

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Hardcover),
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Titel
Meine deutsche Mutter
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Niklas Frank
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
ISBN10
3570006891
ISBN13
9783570006894
Reihe
Erstveröffentlichung
2005
Originaltitel
Meine deutsche Mutter
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Eine rückhaltlose Auseinandersetzung mit der eigenen Mutter. Niklas Frank, bekannt durch das Porträt seines Vaters, erzählt das Leben seiner Mutter, der „Königin von Polen“. Brigitte Herbst, 1895 in bescheidenen Verhältnissen geboren, entwickelte früh einen brennenden Ehrgeiz, um an die Spitze zu gelangen. An der Seite des fünf Jahre jüngeren Hans Frank, der Hitlers Verteidiger während der „Kampfzeit“ wurde und zum „Generalgouverneur“ von Polen aufstieg, gelang ihr dies. Eiskalt band sie den schwachen, aber vielversprechenden Bewunderer Hitlers an sich. Ihr Lebenshunger ließ sie rücksichtslos das „Wonneproppenreich“ genießen, während sie mit Pelzen und gestohlenem Schmuck handelte und sich in Gettos bereicherte. Sie hatte zahllose Affären und ließ Gegner bei SS-Chef Himmler als Juden verdächtigen. Nach der Hinrichtung ihres Mannes half Kardinal Faulhaber der Witwe über die ersten Hungerjahre hinweg. Später feierte Brigitte mit anderen verhafteten Frauen im Internierungslager die gute alte Zeit, ohne je Reue für die Verbrechen ihres Mannes zu zeigen. Am Ende ihres Lebens hatte sie für ihren Sohn nur ein verächtliches Achselzucken übrig. Brigitte Frank starb verarmt mit 64 Jahren. Niklas Frank zeichnet ein schonungsloses Bild einer deutschen Mutter, die rücksichtslos das „Dritte Reich“ genoss.