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Das Gesicht des Kriegs von heute - eine hautnahe Dokumentation. Sebastian Junger lebte 15 Monate mit US-Soldaten im Korengal-Tal in Afghanistan, einem umkämpften Gebiet nahe Pakistan. Er erlebte Angst, Töten und Liebe, während er den Alltag in einem gefährdeten Außenposten meisterte – einer spärlich geschützten Ansammlung von Bretterbuden auf einer einsamen Anhöhe. Die ständige Angst, den nächsten Angriff oder die nächste Nacht nicht zu überstehen, und die Gewissheit, getötete Freunde und Zivilisten sehen zu müssen, prägten seine Erfahrungen. Junger zeigt, dass er sich nicht für Abstraktionen wie Religion oder militärische Strategie interessiert, sondern für das tatsächliche Gesicht des Kriegs. Als angesehener Journalist und Bestsellerautor geht er weit über das hinaus, was als „embedded“ gilt. Er durfte nur zwei Dinge nicht tun: zurückschießen und im Weg stehen. Die Stärke des Werkes liegt in Jungers Schilderungen der physischen und psychischen Extreme des Lebens unter Beschuss und den Gedanken und Gefühlen der Soldaten. Sie sind ausgeliefert, unvorbereitet und einsam, abhängig von der Geistesgegenwart des Nebenmanns und ohne Perspektive auf ein normales Leben nach dem Einsatz. Ein eindringlicher, persönlicher Mitschnitt aus dem Krieg des 21. Jahrhunderts.

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War, Sebastian Junger

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover)
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Titel
War
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sebastian Junger
Verlag
Blessing
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
335
ISBN10
3896674412
ISBN13
9783896674418
Reihe
Erstveröffentlichung
2010
Originaltitel
War
Bewertung
4,4 von 5 Sternen
Beschreibung
Das Gesicht des Kriegs von heute - eine hautnahe Dokumentation. Sebastian Junger lebte 15 Monate mit US-Soldaten im Korengal-Tal in Afghanistan, einem umkämpften Gebiet nahe Pakistan. Er erlebte Angst, Töten und Liebe, während er den Alltag in einem gefährdeten Außenposten meisterte – einer spärlich geschützten Ansammlung von Bretterbuden auf einer einsamen Anhöhe. Die ständige Angst, den nächsten Angriff oder die nächste Nacht nicht zu überstehen, und die Gewissheit, getötete Freunde und Zivilisten sehen zu müssen, prägten seine Erfahrungen. Junger zeigt, dass er sich nicht für Abstraktionen wie Religion oder militärische Strategie interessiert, sondern für das tatsächliche Gesicht des Kriegs. Als angesehener Journalist und Bestsellerautor geht er weit über das hinaus, was als „embedded“ gilt. Er durfte nur zwei Dinge nicht tun: zurückschießen und im Weg stehen. Die Stärke des Werkes liegt in Jungers Schilderungen der physischen und psychischen Extreme des Lebens unter Beschuss und den Gedanken und Gefühlen der Soldaten. Sie sind ausgeliefert, unvorbereitet und einsam, abhängig von der Geistesgegenwart des Nebenmanns und ohne Perspektive auf ein normales Leben nach dem Einsatz. Ein eindringlicher, persönlicher Mitschnitt aus dem Krieg des 21. Jahrhunderts.