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Grundkonzepte der Psychotherapie

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In der fünften Auflage seines Standardwerks über die Grundkonzepte der Psychotherapie hat Jürgen Kriz sein Werk grundlegend überarbeitet und wesentliche Teile neu gefasst. Dabei wurden einige Akzentverschiebungen vorgenommen, die durchweg positiv zu bewerten sind. Besonders betont er die fundamentalen Unterschiede zwischen humanistischen, tiefenpsychologischen und kognitiv-behavioralen Therapiekonzepten. Diese Differenzierung ist notwendig geworden, da der gesellschaftliche Trend zur ökonomischen Optimierung oft dazu führt, dass diese Unterschiede in der Diskussion verwischt werden. Das Grundkonzept des Kompendiums bleibt jedoch unverändert. Nach einem einleitenden Überblick über die Geschichte der Psychotherapie werden die verschiedenen Richtungen der Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, humanistischen und systemischen Ansätze detailliert dargestellt und ihre Schlüsselbegriffe systematisch erschlossen. Einige Aspekte werden jedoch nur am Rande behandelt. So wird im Kapitel zur Familientherapie auf eine tiefere Diskussion der "Familienaufstellung" verzichtet, die stark mit dem umstrittenen Bert Hellinger verbunden ist. Der Hinweis auf die polarisierten Diskussionen erscheint wenig überzeugend; eine fundierte Auseinandersetzung mit dieser Therapieform wäre aus wissenschaftlicher Sicht dringend erforderlich.

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Grundkonzepte der Psychotherapie, Jürgen Kriz

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jürgen Kriz
Verlag
Beltz
Erscheinungsdatum
1994
Seitenzahl
350
ISBN10
3621272321
ISBN13
9783621272322
Reihe
Bewertung
3,85 von 5 Sternen
Beschreibung
In der fünften Auflage seines Standardwerks über die Grundkonzepte der Psychotherapie hat Jürgen Kriz sein Werk grundlegend überarbeitet und wesentliche Teile neu gefasst. Dabei wurden einige Akzentverschiebungen vorgenommen, die durchweg positiv zu bewerten sind. Besonders betont er die fundamentalen Unterschiede zwischen humanistischen, tiefenpsychologischen und kognitiv-behavioralen Therapiekonzepten. Diese Differenzierung ist notwendig geworden, da der gesellschaftliche Trend zur ökonomischen Optimierung oft dazu führt, dass diese Unterschiede in der Diskussion verwischt werden. Das Grundkonzept des Kompendiums bleibt jedoch unverändert. Nach einem einleitenden Überblick über die Geschichte der Psychotherapie werden die verschiedenen Richtungen der Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, humanistischen und systemischen Ansätze detailliert dargestellt und ihre Schlüsselbegriffe systematisch erschlossen. Einige Aspekte werden jedoch nur am Rande behandelt. So wird im Kapitel zur Familientherapie auf eine tiefere Diskussion der "Familienaufstellung" verzichtet, die stark mit dem umstrittenen Bert Hellinger verbunden ist. Der Hinweis auf die polarisierten Diskussionen erscheint wenig überzeugend; eine fundierte Auseinandersetzung mit dieser Therapieform wäre aus wissenschaftlicher Sicht dringend erforderlich.