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Lieben gestern

Notizen zur Geschichte des Fühlens

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  • 138 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Diese zwischen 1947 und 1949 gesammelten Anmerkungen sind ein Beispiel für das, was Günther Anders als "Gelegenheitsphilosophie" definiert hat, ein kritisches Denken, das von einer scheinbar privaten Handlung ausgeht: epochale Klumpen, die als unvermeidliche Erfahrungen dieses Denkers auftreten und zu dem unermüdlichen und strengen Dialog anregen, der das Kennzeichen seines gesamten philosophisch-literarischen Werks darstellen wird. Es handelt sich um Notizen zur Geschichte der Emotionen, der Sensibilität, die sich verändert und ein komplexes Netz von kontingenten Verweisen ins Spiel bringt, eine Antizipation der späteren Überlegungen, die durch die Umgebung des Exils angeregt werden, die zum paradigmatischen Raum der fortschreitenden Entmachtung des Subjekts und der identitären Fragmentierung wird.

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Lieben gestern, Günther Anders

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Paperback)
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Untertitel
Notizen zur Geschichte des Fühlens
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Günther Anders
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Paperback
Seitenzahl
138
ISBN10
3406424775
ISBN13
9783406424779
Reihe
Bewertung
3,35 von 5 Sternen
Beschreibung
Diese zwischen 1947 und 1949 gesammelten Anmerkungen sind ein Beispiel für das, was Günther Anders als "Gelegenheitsphilosophie" definiert hat, ein kritisches Denken, das von einer scheinbar privaten Handlung ausgeht: epochale Klumpen, die als unvermeidliche Erfahrungen dieses Denkers auftreten und zu dem unermüdlichen und strengen Dialog anregen, der das Kennzeichen seines gesamten philosophisch-literarischen Werks darstellen wird. Es handelt sich um Notizen zur Geschichte der Emotionen, der Sensibilität, die sich verändert und ein komplexes Netz von kontingenten Verweisen ins Spiel bringt, eine Antizipation der späteren Überlegungen, die durch die Umgebung des Exils angeregt werden, die zum paradigmatischen Raum der fortschreitenden Entmachtung des Subjekts und der identitären Fragmentierung wird.