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Kind aller Länder

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Erstmals 1938 erschienen, erzählt die zehnjährige Kully von ihrem Leben im Exil. Irmgard Keun, bereits Bestsellerautorin, musste aufgrund von Verboten ihre Heimat verlassen und fand sich in Ostende wieder, wo sie Joseph Roth traf und eine leidenschaftliche Affäre begann. Kully schildert das aufregende Leben ihrer Familie: Ihr leichtfertiger Vater, ein ständig klammernder Schriftsteller, lebt von Zeitungsartikeln und Vorschüssen, während die liebevolle Mutter oft allein mit Kully ist und sich anderweitig amüsiert. Der Vater ist auf der Suche nach Geld und reist quer durch Europa – von Brüssel über Lemberg bis nach New York – und lässt Mutter und Tochter meist in Hotels zurück, wo sie Rechnungen begleichen müssen. Kullys Erzählton ist ungekünstelt, kindlich naiv, aber auch erstaunlich abgeklärt und voller Komik. Sie erkennt die Schwächen ihrer Eltern, betrachtet sie jedoch mit Liebe und gibt tiefe Einblicke in das Leben der Emigranten in Europa. Dieser Roman ist nicht nur eine bewegende Kindergeschichte, sondern auch ein Porträt des Paares Roth und Keun, das in Volker Weidermanns Buch lebendig wird.

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Kind aller Länder, Irmgard Keun

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Hardcover),
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3,6
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Irmgard Keun
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Hardcover
Seitenzahl
224
ISBN10
346204897X
ISBN13
9783462048971
Reihe
Bewertung
3,6 von 5 Sternen
Beschreibung
Erstmals 1938 erschienen, erzählt die zehnjährige Kully von ihrem Leben im Exil. Irmgard Keun, bereits Bestsellerautorin, musste aufgrund von Verboten ihre Heimat verlassen und fand sich in Ostende wieder, wo sie Joseph Roth traf und eine leidenschaftliche Affäre begann. Kully schildert das aufregende Leben ihrer Familie: Ihr leichtfertiger Vater, ein ständig klammernder Schriftsteller, lebt von Zeitungsartikeln und Vorschüssen, während die liebevolle Mutter oft allein mit Kully ist und sich anderweitig amüsiert. Der Vater ist auf der Suche nach Geld und reist quer durch Europa – von Brüssel über Lemberg bis nach New York – und lässt Mutter und Tochter meist in Hotels zurück, wo sie Rechnungen begleichen müssen. Kullys Erzählton ist ungekünstelt, kindlich naiv, aber auch erstaunlich abgeklärt und voller Komik. Sie erkennt die Schwächen ihrer Eltern, betrachtet sie jedoch mit Liebe und gibt tiefe Einblicke in das Leben der Emigranten in Europa. Dieser Roman ist nicht nur eine bewegende Kindergeschichte, sondern auch ein Porträt des Paares Roth und Keun, das in Volker Weidermanns Buch lebendig wird.