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Grossmama packt aus

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Wer über sein eigenes Leben schreiben will, verstrickt sich bekanntlich in ein Lügenknäuel. So erzählt nicht Irene Dische, sondern ihre Großmutter Elisabet, genannt Mops, die mit einem süffisanten, vorurteilsbeladenen Blick auf ihre Enkelin schaut. "Dass meine Enkeltochter so schwierig ist, hängt vor allem mit Carls geringer Spermiendichte zusammen." Dies ist der Auftakt zu einem schlesisch-rheinischen Familienensemble. Carl Rother, Elisabeths jüdischer Mann aus Leobschütz, konvertierte wegen Elisabeth zum Katholizismus, was von den Nazis und seinem neuen Glauben nicht akzeptiert wurde. Gerade rechtzeitig flüchteten sie nach New York, während Elisabeths Brüder Nazis wurden und Carls Familie im KZ endete. Irenes Mutter, Renate, hatte eine Vorliebe für die Pathologie und erzog ihre Tochter in diesem Umfeld, da Disches unmöglicher Mann an einer fast Nobelpreis-würdigen Erfindung arbeitete. Liesel, das Faktotum, bleibt moralisch unerschütterlich und ist sowohl Gott als auch den Rothers ergeben. Nachdem sie der sterbenden Großmutter zu einem sanften Tod verholfen hat, kümmert sie sich weiterhin um die unbelehrbare Renate und die missratene Irene, die zwar ihre Jungfräulichkeit lange verteidigt, aber keinen Schulabschluss hat und scheinbar wenig erreicht.

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Grossmama packt aus, Irene Dische

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Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback),
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Sehr gut
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Unterhaltsames Buch über die Jahre einer schrägen Familie aus der Perspektive der Großmutter , schonungslos offen und amüsant erzählt.

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Irene Dische
Verlag
DTV
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
Seitenzahl
378
ISBN10
3423135212
ISBN13
9783423135214
Reihe
Bewertung
3,85 von 5 Sternen
Beschreibung
Wer über sein eigenes Leben schreiben will, verstrickt sich bekanntlich in ein Lügenknäuel. So erzählt nicht Irene Dische, sondern ihre Großmutter Elisabet, genannt Mops, die mit einem süffisanten, vorurteilsbeladenen Blick auf ihre Enkelin schaut. "Dass meine Enkeltochter so schwierig ist, hängt vor allem mit Carls geringer Spermiendichte zusammen." Dies ist der Auftakt zu einem schlesisch-rheinischen Familienensemble. Carl Rother, Elisabeths jüdischer Mann aus Leobschütz, konvertierte wegen Elisabeth zum Katholizismus, was von den Nazis und seinem neuen Glauben nicht akzeptiert wurde. Gerade rechtzeitig flüchteten sie nach New York, während Elisabeths Brüder Nazis wurden und Carls Familie im KZ endete. Irenes Mutter, Renate, hatte eine Vorliebe für die Pathologie und erzog ihre Tochter in diesem Umfeld, da Disches unmöglicher Mann an einer fast Nobelpreis-würdigen Erfindung arbeitete. Liesel, das Faktotum, bleibt moralisch unerschütterlich und ist sowohl Gott als auch den Rothers ergeben. Nachdem sie der sterbenden Großmutter zu einem sanften Tod verholfen hat, kümmert sie sich weiterhin um die unbelehrbare Renate und die missratene Irene, die zwar ihre Jungfräulichkeit lange verteidigt, aber keinen Schulabschluss hat und scheinbar wenig erreicht.