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Paarbildung

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Andreas Lüscher, ursprünglich Unfallpsychologe, arbeitet nun als Gesprächstherapeut in der onkologischen Abteilung eines Krankenhauses. Sein Alltag wird von Begriffen der Krebstherapie geprägt, und er ist fasziniert von der Beziehung zwischen Patient und Arzt sowie der Bedeutung von Kommunikation. Als er auf die Krankenakte einer Patientin stößt, erkennt er den vertrauten Namen Meret Etter. Vor sechzehn Jahren verband ihn eine intensive Liebe mit ihr. Meret, eine leidenschaftliche Juristin und Aktivistin, steht nun vor einem anderen, lebensbedrohlichen Kampf. Die Wiederbegegnung mit Andreas wirft die Frage auf, ob sie ihre Situation erleichtert und ob es klug ist, die Gründe für ihr langes Schweigen zu thematisieren. Urs Faes erzählt suggestiv und präzise von der Auseinandersetzung zweier Menschen mit ihrer Vergangenheit und dem Kampf gegen die Krankheit. Ein Chefarzt für Onkologie hatte Andreas eingeladen, um mit einem externen Blick die Menschen und Abläufe in seiner Abteilung zu betrachten. Faes' Prosa entfaltet eine dunkle, melancholische Liebe, die an die Werke von García Márquez erinnert.

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Paarbildung, Urs Faes

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover)
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Titel
Paarbildung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Urs Faes
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
192
ISBN10
3518421719
ISBN13
9783518421710
Reihe
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Andreas Lüscher, ursprünglich Unfallpsychologe, arbeitet nun als Gesprächstherapeut in der onkologischen Abteilung eines Krankenhauses. Sein Alltag wird von Begriffen der Krebstherapie geprägt, und er ist fasziniert von der Beziehung zwischen Patient und Arzt sowie der Bedeutung von Kommunikation. Als er auf die Krankenakte einer Patientin stößt, erkennt er den vertrauten Namen Meret Etter. Vor sechzehn Jahren verband ihn eine intensive Liebe mit ihr. Meret, eine leidenschaftliche Juristin und Aktivistin, steht nun vor einem anderen, lebensbedrohlichen Kampf. Die Wiederbegegnung mit Andreas wirft die Frage auf, ob sie ihre Situation erleichtert und ob es klug ist, die Gründe für ihr langes Schweigen zu thematisieren. Urs Faes erzählt suggestiv und präzise von der Auseinandersetzung zweier Menschen mit ihrer Vergangenheit und dem Kampf gegen die Krankheit. Ein Chefarzt für Onkologie hatte Andreas eingeladen, um mit einem externen Blick die Menschen und Abläufe in seiner Abteilung zu betrachten. Faes' Prosa entfaltet eine dunkle, melancholische Liebe, die an die Werke von García Márquez erinnert.