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Welche Pferde sind das, die da werfen ihren Schatten aufs Meer?

Roman

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  • 445 Seiten
  • 16 Lesestunden

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In seinem zweiundzwanzigsten Roman taucht António Lobo Antunes in den Alentejo ein, das Herzstück Portugals. Hier singen die Bauern vom Meer, das sie nie gesehen haben, während eine Großgrundbesitzerfamilie, die seit Generationen Stiere für den Kampf züchtet, am Rande des Ruins steht. Dona Maria José Natércia liegt auf ihrem Landgut im Sterben. Ehemals florierend, hat die Spielsucht ihres verstorbenen Mannes die Familie in den Abgrund gestürzt. Die Kinder verfolgen eigene Wege: Beatriz, die früh schwanger wurde, heiratete aus Zwang; Anna, einst die Intelligenteste, stiehlt zur Finanzierung ihrer Drogensucht; João, der homosexuelle Liebling der Mutter, treibt sich in Lissabon herum; und Francisco, der seine Geschwister verachtet, plant, den Familienbesitz an sich zu reißen. Auch die verstorbene Rita und der tote Vater finden Gehör in diesem faszinierenden Wechselgesang, der Lebende und Tote vereint. Nur Mercília, das Dienstmädchen, das die Kinder großzog und ihre Geheimnisse kennt, sticht hervor. Sie wird von allen geliebt, da sie die Kälte der Eltern milderte. Am Ende verlässt sie jedoch allein auf zwei Krücken den Hof und steigt in einen Bus ein.

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Welche Pferde sind das, die da werfen ihren Schatten aufs Meer?, António Lobo Antunes

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Hardcover)
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Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Hardcover
Seitenzahl
445
ISBN10
3630873456
ISBN13
9783630873459
Reihe
Originaltitel
Que cavalos são aqueles, que fazem sombra no mar?
Beschreibung
In seinem zweiundzwanzigsten Roman taucht António Lobo Antunes in den Alentejo ein, das Herzstück Portugals. Hier singen die Bauern vom Meer, das sie nie gesehen haben, während eine Großgrundbesitzerfamilie, die seit Generationen Stiere für den Kampf züchtet, am Rande des Ruins steht. Dona Maria José Natércia liegt auf ihrem Landgut im Sterben. Ehemals florierend, hat die Spielsucht ihres verstorbenen Mannes die Familie in den Abgrund gestürzt. Die Kinder verfolgen eigene Wege: Beatriz, die früh schwanger wurde, heiratete aus Zwang; Anna, einst die Intelligenteste, stiehlt zur Finanzierung ihrer Drogensucht; João, der homosexuelle Liebling der Mutter, treibt sich in Lissabon herum; und Francisco, der seine Geschwister verachtet, plant, den Familienbesitz an sich zu reißen. Auch die verstorbene Rita und der tote Vater finden Gehör in diesem faszinierenden Wechselgesang, der Lebende und Tote vereint. Nur Mercília, das Dienstmädchen, das die Kinder großzog und ihre Geheimnisse kennt, sticht hervor. Sie wird von allen geliebt, da sie die Kälte der Eltern milderte. Am Ende verlässt sie jedoch allein auf zwei Krücken den Hof und steigt in einen Bus ein.