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Das jüdische Gesetz

Zur Soziologie des Diaspora-Judentums

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Das "Jüdische Gesetz" ist die soziologische Dissertation von Erich Fromm, die er 1922 an der Universität Heidelberg einreichte. Anhand dreier historischer Erscheinungen des in der Zerstreuung lebenden Judentums – den Karäern, den deutschen Reformjuden und der chassidischen Bewegung – untersucht Fromm, was diese Gruppen soziologisch verbindet. Obwohl er in dieser Arbeit noch nicht die Erkenntnisse der Psychoanalyse nutzen konnte, zeigt sich bereits sein sozial-psychologisches Interesse. Fromm fragt, was viele Menschen ähnlich denken, fühlen und handeln lässt und wie dieses gesellschaftsbildende Element im Individuum verankert ist. Zehn Jahre später beantwortet er diese Fragen im Kontext des Frankfurter Instituts für Sozialforschung mit seiner Gesellschafts-Charaktertheorie. Die Ursprünge seines „Freudo-Marxismus“ sind bereits in dieser Dissertation und in Fromms spezifisch jüdischem Denken erkennbar. Die Arbeit ist daher nicht nur für jene von Bedeutung, die Fromm als Ideengeber der Frankfurter Schule sehen, sondern auch für alle, die mehr über das Jüdische in Fromms Denken erfahren möchten. Themen umfassen die Bedeutung des Gesetzes im Judentum, Arbeit und Beruf im rabbinischen Judentum, die gesellschaftlich-religiöse Struktur des Karäismus, das Reformjudentum, das jüdische Gesetz im bürgerlich-kapitalistischen Kontext, die Neoorthodoxie als Reaktion auf die Reform und die Bedeutung des Gesetzes im Chassidismus.

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Das jüdische Gesetz, Erich Fromm

Sprache
Erscheinungsdatum
1996
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(Paperback),
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Untertitel
Zur Soziologie des Diaspora-Judentums
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Erich Fromm
Verlag
Heyne
Erscheinungsdatum
1996
Einband
Paperback
Seitenzahl
202
ISBN10
345309896X
ISBN13
9783453098961
Reihe
Beschreibung
Das "Jüdische Gesetz" ist die soziologische Dissertation von Erich Fromm, die er 1922 an der Universität Heidelberg einreichte. Anhand dreier historischer Erscheinungen des in der Zerstreuung lebenden Judentums – den Karäern, den deutschen Reformjuden und der chassidischen Bewegung – untersucht Fromm, was diese Gruppen soziologisch verbindet. Obwohl er in dieser Arbeit noch nicht die Erkenntnisse der Psychoanalyse nutzen konnte, zeigt sich bereits sein sozial-psychologisches Interesse. Fromm fragt, was viele Menschen ähnlich denken, fühlen und handeln lässt und wie dieses gesellschaftsbildende Element im Individuum verankert ist. Zehn Jahre später beantwortet er diese Fragen im Kontext des Frankfurter Instituts für Sozialforschung mit seiner Gesellschafts-Charaktertheorie. Die Ursprünge seines „Freudo-Marxismus“ sind bereits in dieser Dissertation und in Fromms spezifisch jüdischem Denken erkennbar. Die Arbeit ist daher nicht nur für jene von Bedeutung, die Fromm als Ideengeber der Frankfurter Schule sehen, sondern auch für alle, die mehr über das Jüdische in Fromms Denken erfahren möchten. Themen umfassen die Bedeutung des Gesetzes im Judentum, Arbeit und Beruf im rabbinischen Judentum, die gesellschaftlich-religiöse Struktur des Karäismus, das Reformjudentum, das jüdische Gesetz im bürgerlich-kapitalistischen Kontext, die Neoorthodoxie als Reaktion auf die Reform und die Bedeutung des Gesetzes im Chassidismus.