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C. G. Jung und Rudolf Steiner

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„Aus den Tiefen der Seele müssen die neuen Kräfte heraufgeholt werden. Und einsehen muss der Mensch, wie er in den Tiefen seiner Seele zusammenhängt mit den Wurzeln des geistigen Lebens.“ Diese Worte von Rudolf Steiner sind auch heute von großer Relevanz und gelten ebenso für die Analytische Psychologie C. G. Jungs. Obwohl Steiners und Jungs ursprüngliche Visionen und Theorien in ihrer literarischen Form abgeschlossen sind, sind sie im Hinblick auf ein zukünftiges Menschen- und Weltbild nicht vollständig verstanden oder integriert. Daher bleibt die Gegenüberstellung dieser beiden Persönlichkeiten und ihrer Ansichten zur wechselseitigen Befruchtung notwendig und hilfreich. Dabei muss die eigene Erfahrung in den Vordergrund rücken, denn sie hat Priorität vor der reinen Lehre beider Lehrer, sei es im anthroposophischen Erkenntnisweg oder im Prozess der Individuation. In der individuellen seelisch-geistigen Entwicklung sind theoretische Absolutheitsansprüche nicht gerechtfertigt. Sobald wir dogmatisch werden, können wir unser Bewusstsein nicht weiterentwickeln. Es ist entscheidend, dass Selbst-Erfahrung und Bewusstseinsentwicklung im Mittelpunkt stehen. Dieses Werk soll Bestrebungen und Versuche anregen, die darauf abzielen, gegenseitige Kenntnisnahme und Horizonterweiterung zu fördern.

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C. G. Jung und Rudolf Steiner, Gerhard Wehr

Sprache
Erscheinungsdatum
1982
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(Paperback),
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Titel
C. G. Jung und Rudolf Steiner
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gerhard Wehr
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
1982
Einband
Paperback
Seitenzahl
268
ISBN10
3548390471
ISBN13
9783548390475
Reihe
Originaltitel
C. G. Jung und Rudolf Steiner
Bewertung
3,9 von 5 Sternen
Beschreibung
„Aus den Tiefen der Seele müssen die neuen Kräfte heraufgeholt werden. Und einsehen muss der Mensch, wie er in den Tiefen seiner Seele zusammenhängt mit den Wurzeln des geistigen Lebens.“ Diese Worte von Rudolf Steiner sind auch heute von großer Relevanz und gelten ebenso für die Analytische Psychologie C. G. Jungs. Obwohl Steiners und Jungs ursprüngliche Visionen und Theorien in ihrer literarischen Form abgeschlossen sind, sind sie im Hinblick auf ein zukünftiges Menschen- und Weltbild nicht vollständig verstanden oder integriert. Daher bleibt die Gegenüberstellung dieser beiden Persönlichkeiten und ihrer Ansichten zur wechselseitigen Befruchtung notwendig und hilfreich. Dabei muss die eigene Erfahrung in den Vordergrund rücken, denn sie hat Priorität vor der reinen Lehre beider Lehrer, sei es im anthroposophischen Erkenntnisweg oder im Prozess der Individuation. In der individuellen seelisch-geistigen Entwicklung sind theoretische Absolutheitsansprüche nicht gerechtfertigt. Sobald wir dogmatisch werden, können wir unser Bewusstsein nicht weiterentwickeln. Es ist entscheidend, dass Selbst-Erfahrung und Bewusstseinsentwicklung im Mittelpunkt stehen. Dieses Werk soll Bestrebungen und Versuche anregen, die darauf abzielen, gegenseitige Kenntnisnahme und Horizonterweiterung zu fördern.