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Nachdem er seine Christologie und Mariologie unter dem Zeichen der "Dramatis Personae" im dritten Band der Theo-Drama präsentiert hat, wendet sich von Balthasar nun der Handlung des göttlichen Dramas selbst zu. Hier finden wir seine Soteriologie, in der Zeit, Freiheit, Geschichte, Macht, Sünde und Konflikt im Licht des Kreuzes gesehen werden, dem Höhepunkt der Handlung und Passion von Gott und Mensch. Wie Balthasar im Schluss seiner Einleitung ausdrückt: Hier "erkennen wir die Einheit von 'Herrlichkeit' und dem 'Dramatischen'. Gottes Herrlichkeit, wie sie in der Welt erscheint – in Christus am höchsten – ist nichts Statisches, das von einem neutralen Ermittler beobachtet werden könnte. Sie offenbart sich nur durch das persönliche Engagement, bei dem Gott selbst hervorkommt, um zu kämpfen, und sowohl Sieger als auch Besiegter ist. Wenn diese Herrlichkeit überhaupt in unseren Bereich kommen soll, ist eine analoge Initiative unsererseits erforderlich. Offenbarung ist ein Schlachtfeld. Diejenigen, die darauf kämpfen, können nur Gläubige und Theologen sein, vorausgesetzt, sie haben sich mit der ganzen Rüstung Gottes ausgestattet (Eph 6,11)."
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Theodramatik, Hans Urs von Balthasar
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1983
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- (Hardcover)
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- Titel
- Theodramatik
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Hans Urs von Balthasar
- Verlag
- Johannes
- Erscheinungsdatum
- 1983
- Einband
- Hardcover
- ISBN10
- 3265102637
- ISBN13
- 9783265102634
- Reihe
- Schlagwörter
- Esoterik & Religion, Religiöse Themen, Religion, Christliche Themen, Christentum, Theologie, Katholische Kirche
- Beschreibung
- Nachdem er seine Christologie und Mariologie unter dem Zeichen der "Dramatis Personae" im dritten Band der Theo-Drama präsentiert hat, wendet sich von Balthasar nun der Handlung des göttlichen Dramas selbst zu. Hier finden wir seine Soteriologie, in der Zeit, Freiheit, Geschichte, Macht, Sünde und Konflikt im Licht des Kreuzes gesehen werden, dem Höhepunkt der Handlung und Passion von Gott und Mensch. Wie Balthasar im Schluss seiner Einleitung ausdrückt: Hier "erkennen wir die Einheit von 'Herrlichkeit' und dem 'Dramatischen'. Gottes Herrlichkeit, wie sie in der Welt erscheint – in Christus am höchsten – ist nichts Statisches, das von einem neutralen Ermittler beobachtet werden könnte. Sie offenbart sich nur durch das persönliche Engagement, bei dem Gott selbst hervorkommt, um zu kämpfen, und sowohl Sieger als auch Besiegter ist. Wenn diese Herrlichkeit überhaupt in unseren Bereich kommen soll, ist eine analoge Initiative unsererseits erforderlich. Offenbarung ist ein Schlachtfeld. Diejenigen, die darauf kämpfen, können nur Gläubige und Theologen sein, vorausgesetzt, sie haben sich mit der ganzen Rüstung Gottes ausgestattet (Eph 6,11)."
