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Das große französische Jahrhundert wurde auf deutschen Theatern bisher vor allem durch Molière vertreten, während Corneille und Racine als "staunenswerte Monumente" galten. Mit Simon Werles neuen Versübertragungen sind sie nun auch für das deutsche Publikum zugänglich. Nach den hochgelobten Übersetzungen von Racine und Molière präsentiert Werle die bekanntesten Werke von Pierre Corneille: "Der Cid" und "Spiel der Illusionen". "Der Cid" ist für die Franzosen das nationale Drama schlechthin, vergleichbar mit Goethes "Faust". Es spielt in einem theatralischen Spanien und thematisiert Liebe und Ehre: "Zelebriert werden die Wunschtugenden der Erfüllung individueller Forderungen bei Hintanstellung persönlicher Neigungen." (H.J. Pullem) Das "Spiel der Illusionen" wird vom Autor selbst als Komödie und "fremdes Monstrum" beschrieben und gilt als modernes Spiel im Spiel. Corneille spielt mit barocken Formen, überrascht mit Heterogenität der Handlung, Verkleidungen und Verwechslungen. Selbst die Grausamkeiten und Schrecken, wie Duelle und nächtliche Entführungen, erscheinen amüsant, da das gesamte Theater als Spiel konzipiert ist und nichts anderes sein will als "Illusion comique." (Jürgen von Stackelberg)
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Der Cid / Spiel der Illusionen, Pierre Corneille
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1994
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- (Paperback)
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- Untertitel
- Zwei Stücke
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Pierre Corneille
- Verlag
- Verlag der Autoren
- Erscheinungsdatum
- 1994
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 168
- ISBN10
- 3886611612
- ISBN13
- 9783886611614
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Young Adult, Klassiker, Theater, Kinderbücher, Frankreich, Französische Literatur
- Erstveröffentlichung
- 1636
- Originaltitel
- Cid
- Bewertung
- 3,6 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Das große französische Jahrhundert wurde auf deutschen Theatern bisher vor allem durch Molière vertreten, während Corneille und Racine als "staunenswerte Monumente" galten. Mit Simon Werles neuen Versübertragungen sind sie nun auch für das deutsche Publikum zugänglich. Nach den hochgelobten Übersetzungen von Racine und Molière präsentiert Werle die bekanntesten Werke von Pierre Corneille: "Der Cid" und "Spiel der Illusionen". "Der Cid" ist für die Franzosen das nationale Drama schlechthin, vergleichbar mit Goethes "Faust". Es spielt in einem theatralischen Spanien und thematisiert Liebe und Ehre: "Zelebriert werden die Wunschtugenden der Erfüllung individueller Forderungen bei Hintanstellung persönlicher Neigungen." (H.J. Pullem) Das "Spiel der Illusionen" wird vom Autor selbst als Komödie und "fremdes Monstrum" beschrieben und gilt als modernes Spiel im Spiel. Corneille spielt mit barocken Formen, überrascht mit Heterogenität der Handlung, Verkleidungen und Verwechslungen. Selbst die Grausamkeiten und Schrecken, wie Duelle und nächtliche Entführungen, erscheinen amüsant, da das gesamte Theater als Spiel konzipiert ist und nichts anderes sein will als "Illusion comique." (Jürgen von Stackelberg)







