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- 114 Seiten
- 4 Lesestunden
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Das Szenario der „jahrhundertealten Geschichte“ scheint archaisch: das Leben der Bauern in den Bergen Galiziens, mit dem Eintreffen des Jakobswegs. Das Auftreten eines Pilgers löst die Monstrosität der Handlung aus, die voller strahlender Melancholie und bezaubernder Zweifel ist und hier als Entwicklung einer legendären Aura und von Grausamkeit erzählt wird. Der bettelnde Bruder, der vorgibt, vom Heiligen Grab zurückzukehren, ist ein Scharlatan. Was Adega betrifft, die verwaiste und versklavte Schäferin, die heimlich dem Außenseiter Unterschlupf in der Schäferei gewährt und dann glaubt, Gott persönlich im „heiligen Mann“ zu begegnen, der ihre Jungfräulichkeit raubt, so wandert sie ekstatisch und ängstlich durch das Land wie ein erleuchtetes Opfer des Wahnsinns…
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Adega, Ramón María del Valle-Inclán
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1986
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- Titel
- Adega
- Untertitel
- Eine tausendjährige Historie
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Ramón María del Valle-Inclán
- Verlag
- Klett-Cotta
- Erscheinungsdatum
- 1986
- Seitenzahl
- 114
- ISBN10
- 3608951911
- ISBN13
- 9783608951912
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Natur, Historische Romane, Psychologische Thematik, Spiritualität, Mythen & Legenden, Soziale Probleme
- Bewertung
- 4 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Das Szenario der „jahrhundertealten Geschichte“ scheint archaisch: das Leben der Bauern in den Bergen Galiziens, mit dem Eintreffen des Jakobswegs. Das Auftreten eines Pilgers löst die Monstrosität der Handlung aus, die voller strahlender Melancholie und bezaubernder Zweifel ist und hier als Entwicklung einer legendären Aura und von Grausamkeit erzählt wird. Der bettelnde Bruder, der vorgibt, vom Heiligen Grab zurückzukehren, ist ein Scharlatan. Was Adega betrifft, die verwaiste und versklavte Schäferin, die heimlich dem Außenseiter Unterschlupf in der Schäferei gewährt und dann glaubt, Gott persönlich im „heiligen Mann“ zu begegnen, der ihre Jungfräulichkeit raubt, so wandert sie ekstatisch und ängstlich durch das Land wie ein erleuchtetes Opfer des Wahnsinns…


