Die Angst vor den Barbaren
Kulturelle Vielfalt versus Kampf der Kulturen. Mit einem aktuellen Nachwort des Autors
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- 287 Seiten
- 11 Lesestunden
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Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel, manchmal – so lehrt die Geschichte – kann das Mittel schlimmer sein als die Krankheit. »Der Kampf der Kulturen sähe so aus: die westlichen Demokratien auf der einen, der Islam auf der anderen Seite. Zwei Welten, gefangen in ihren historischen, kulturellen und religiösen Unterschieden und daher zum Konflikt verurteilt.« Auf der Grundlage dieses dualistischen Denkens, so Todorov, gibt es keinen Raum für Dialog. Die Folge: Unnachgiebigkeit, ja, sogar Krieg mit allen Mitteln. Und so besteht die Gefahr, aus Angst vor den Barbaren selbst zu Barbaren zu werden. In seinen Reflexionen, die Jahrhunderte europäischer Geschichte einbeziehen, untersucht Todorov die Begriffe Barbarei und Zivilisation, Kultur und kollektive Identität, um jene Konflikte zu interpretieren, die heute zwischen den westlichen Ländern und dem Rest der Welt bestehen. Todorov illustriert und kommentiert alarmierende Anzeichen für Zivilisationsverluste und plädiert für eine kulturtheoretisch anspruchsvollere Deutung dieser Konfliktlagen.
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Die Angst vor den Barbaren, Tzvetan Todorov
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2010,
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- € 6,49
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- Titel
- Die Angst vor den Barbaren
- Untertitel
- Kulturelle Vielfalt versus Kampf der Kulturen. Mit einem aktuellen Nachwort des Autors
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Tzvetan Todorov
- Verlag
- Hamburger Edition
- Erscheinungsdatum
- 2010
- Seitenzahl
- 287
- ISBN10
- 3868542213
- ISBN13
- 9783868542219
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Historisches Thema, Geschichte, Esoterik & Religion, Politikwissenschaft, Religiöse Themen, Philosophisches Thema, Religion, Philosophie, Politik, Frankreich, Islam, Globalisierung, Zivilisation, Konflikte, Kulturelle Unterschiede
- Erstveröffentlichung
- 2008
- Originaltitel
- La peur des barbares: au-déla du choc des civilisations
- Bewertung
- 3,95 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel, manchmal – so lehrt die Geschichte – kann das Mittel schlimmer sein als die Krankheit. »Der Kampf der Kulturen sähe so aus: die westlichen Demokratien auf der einen, der Islam auf der anderen Seite. Zwei Welten, gefangen in ihren historischen, kulturellen und religiösen Unterschieden und daher zum Konflikt verurteilt.« Auf der Grundlage dieses dualistischen Denkens, so Todorov, gibt es keinen Raum für Dialog. Die Folge: Unnachgiebigkeit, ja, sogar Krieg mit allen Mitteln. Und so besteht die Gefahr, aus Angst vor den Barbaren selbst zu Barbaren zu werden. In seinen Reflexionen, die Jahrhunderte europäischer Geschichte einbeziehen, untersucht Todorov die Begriffe Barbarei und Zivilisation, Kultur und kollektive Identität, um jene Konflikte zu interpretieren, die heute zwischen den westlichen Ländern und dem Rest der Welt bestehen. Todorov illustriert und kommentiert alarmierende Anzeichen für Zivilisationsverluste und plädiert für eine kulturtheoretisch anspruchsvollere Deutung dieser Konfliktlagen.


