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Fundus - 166: Der ästhetische Imperativ

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Die Schriften von Peter Sloterdijk wecken hohe Erwartungen, da seine elaborierte Sprache und die Kunst des Positions- und Perspektivenwechsels überraschende Einsichten eröffnen. Die hier erstmals präsentierte Auswahl von Sloterdijks Schriften zur Kunst verspricht Außergewöhnliches. Sloterdijk wendet seine Methode der Diskursverfremdung auf Kunstwerke an, wodurch die beschriebenen Objekte in neuem Licht erscheinen. Die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur, Argumentation und Erzählung verschwimmen, und die Kunstobjekte scheinen in Bewegung zu geraten. Bekannte ästhetische Phänomene verwandeln sich in Quellen der Überraschung und gewinnen durch Rekontextualisierung eine zweite Existenz. Die Gegenstände seiner theoretischen Prosa treten dem Leser wie unbekannte Wesen entgegen, zeigen sich jedoch in einer Vertrautheit, die nur ein neuer Blick gewähren kann. Sloterdijk berührt alle klassischen und modernen Kunstgattungen, von Architektur bis Musik, Malerei bis Film, Design bis Typographie. Seine Beobachtungen reichen von Delphi bis Hollywood und reflektieren die Bedingungen der aktuellen Kunstproduktion, vom Sponsorenwesen bis zum Museumssystem. Entscheidend bleibt seine unnachahmlich überraschende Herangehensweise, die ihn von ausgetretenen Pfaden des Kunstkommentars entfernt. Durch Sloterdijks Denken wird Kunst als heterodoxe Form des Wissens erfahrbar.

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Fundus - 166: Der ästhetische Imperativ, Peter Sloterdijk, Peter Weibel

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Hardcover),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Fundus - 166: Der ästhetische Imperativ
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Hardcover
Seitenzahl
522
ISBN10
3865726291
ISBN13
9783865726292
Reihe
Beschreibung
Die Schriften von Peter Sloterdijk wecken hohe Erwartungen, da seine elaborierte Sprache und die Kunst des Positions- und Perspektivenwechsels überraschende Einsichten eröffnen. Die hier erstmals präsentierte Auswahl von Sloterdijks Schriften zur Kunst verspricht Außergewöhnliches. Sloterdijk wendet seine Methode der Diskursverfremdung auf Kunstwerke an, wodurch die beschriebenen Objekte in neuem Licht erscheinen. Die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur, Argumentation und Erzählung verschwimmen, und die Kunstobjekte scheinen in Bewegung zu geraten. Bekannte ästhetische Phänomene verwandeln sich in Quellen der Überraschung und gewinnen durch Rekontextualisierung eine zweite Existenz. Die Gegenstände seiner theoretischen Prosa treten dem Leser wie unbekannte Wesen entgegen, zeigen sich jedoch in einer Vertrautheit, die nur ein neuer Blick gewähren kann. Sloterdijk berührt alle klassischen und modernen Kunstgattungen, von Architektur bis Musik, Malerei bis Film, Design bis Typographie. Seine Beobachtungen reichen von Delphi bis Hollywood und reflektieren die Bedingungen der aktuellen Kunstproduktion, vom Sponsorenwesen bis zum Museumssystem. Entscheidend bleibt seine unnachahmlich überraschende Herangehensweise, die ihn von ausgetretenen Pfaden des Kunstkommentars entfernt. Durch Sloterdijks Denken wird Kunst als heterodoxe Form des Wissens erfahrbar.