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Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche

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Die europäische Geistesgeschichte und anthropologische Phänomenbeschreibung beleuchtet das Existenzmodell „Einsamkeit“ als essentielle Bedingung für geistig-künstlerisches Schaffen. In Aufsätzen und Essays werden Beiträge von bedeutenden Denkern wie Epikur, Cicero, Augustinus, Petrarca, Meister Eckhart, und vielen anderen behandelt. Friedrich Nietzsche fordert in „Zarathustra“ zur Flucht in die Einsamkeit auf, während Aristoteles und Thomas von Aquin den Menschen als „zoon politikon“ betrachten, der nicht für ein einsames Leben geschaffen ist. Dennoch erkennen zahlreiche Gelehrte die Einsamkeit als Quelle kreativen Schaffens an. Dichter, Maler und Staatsmänner wie Friedrich der Große und Ludwig II. von Bayern heben die Einsamkeit als Ausdruck von Selbstbestimmung und Freiheit hervor. Jean-Jacques Rousseau postuliert, dass große Leidenschaften in der Einsamkeit entstehen, und viele Denker, von den Vorsokratikern bis Heidegger, kritisieren das Leben in Uneigentlichkeit. Ovid und Seneca schufen bedeutende Werke in der Isolation, während Petrarca und Montaigne für ihre Schaffensprozesse Einsamkeit suchten. Diese Fragen zur Einsamkeit und Melancholie sind entscheidend für unser Wohlbefinden. Das Buch zielt darauf ab, die anthropologischen Phänomene Einsamkeit, Vereinsamung und Melancholie zu verstehen, um Erkenntnisse für die Bewältigung dieser Erfahrungen zu gewinnen und in therapeutische Ansätze zu integrieren.

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Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche, Carl Gibson

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Erscheinungsdatum
2015
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(Hardcover),
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Titel
Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Carl Gibson
Einband
Hardcover
Seitenzahl
521
ISBN10
3000499393
ISBN13
9783000499395
Reihe
Beschreibung
Die europäische Geistesgeschichte und anthropologische Phänomenbeschreibung beleuchtet das Existenzmodell „Einsamkeit“ als essentielle Bedingung für geistig-künstlerisches Schaffen. In Aufsätzen und Essays werden Beiträge von bedeutenden Denkern wie Epikur, Cicero, Augustinus, Petrarca, Meister Eckhart, und vielen anderen behandelt. Friedrich Nietzsche fordert in „Zarathustra“ zur Flucht in die Einsamkeit auf, während Aristoteles und Thomas von Aquin den Menschen als „zoon politikon“ betrachten, der nicht für ein einsames Leben geschaffen ist. Dennoch erkennen zahlreiche Gelehrte die Einsamkeit als Quelle kreativen Schaffens an. Dichter, Maler und Staatsmänner wie Friedrich der Große und Ludwig II. von Bayern heben die Einsamkeit als Ausdruck von Selbstbestimmung und Freiheit hervor. Jean-Jacques Rousseau postuliert, dass große Leidenschaften in der Einsamkeit entstehen, und viele Denker, von den Vorsokratikern bis Heidegger, kritisieren das Leben in Uneigentlichkeit. Ovid und Seneca schufen bedeutende Werke in der Isolation, während Petrarca und Montaigne für ihre Schaffensprozesse Einsamkeit suchten. Diese Fragen zur Einsamkeit und Melancholie sind entscheidend für unser Wohlbefinden. Das Buch zielt darauf ab, die anthropologischen Phänomene Einsamkeit, Vereinsamung und Melancholie zu verstehen, um Erkenntnisse für die Bewältigung dieser Erfahrungen zu gewinnen und in therapeutische Ansätze zu integrieren.