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Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1138: Individuation und Familie

Studien zur Theorie und therapeutischen Praxis

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Der Titel Individuation und Familie bezieht sich auf den früher erschienenen Band Stierlins Delegation und Familie. Der Begriff Delegation beschreibt die Kräfte in familiären Vermächtnissen, die unser Leben lenken, oft jedoch in Form von inneren Zwängen, die zu Konflikten und Dilemmata führen. Individuation hingegen verweist auf die Gegenkräfte, die uns helfen, uns von belastenden Aufträgen zu befreien, eigene Ziele zu setzen und als selbstverantwortliche Akteure zu agieren. Diese Kräfte sind entscheidend in der therapeutischen Arbeit. Der Band ist in drei Teile gegliedert, die thematisch teilweise überlappen. Der erste Teil – „Individuation und Beziehungswirklichkeit“ – zeigt, wie bezogene Individuation in verschiedenen gestörten Beziehungsszenarien scheitert. Der zweite Teil – „Therapeutische Perspektiven“ – untersucht die Möglichkeiten und Grenzen von Interventionen, die die Individuation fördern, und schließt mit Überlegungen zur Theorie der systemischen Therapie. Der dritte Teil – „Gesellschaftliche und politische Perspektiven“ – behandelt Aspekte der deutschen Nazivergangenheit im Kontext der klinischen Erfahrungen und Konzepte, die in diesem Band dargestellt werden.

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Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1138: Individuation und Familie, Helm Stierlin

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
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(Paperback),
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Beschädigt
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Untertitel
Studien zur Theorie und therapeutischen Praxis
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Helm Stierlin
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Paperback
Seitenzahl
210
ISBN10
3518287389
ISBN13
9783518287385
Reihe
Beschreibung
Der Titel Individuation und Familie bezieht sich auf den früher erschienenen Band Stierlins Delegation und Familie. Der Begriff Delegation beschreibt die Kräfte in familiären Vermächtnissen, die unser Leben lenken, oft jedoch in Form von inneren Zwängen, die zu Konflikten und Dilemmata führen. Individuation hingegen verweist auf die Gegenkräfte, die uns helfen, uns von belastenden Aufträgen zu befreien, eigene Ziele zu setzen und als selbstverantwortliche Akteure zu agieren. Diese Kräfte sind entscheidend in der therapeutischen Arbeit. Der Band ist in drei Teile gegliedert, die thematisch teilweise überlappen. Der erste Teil – „Individuation und Beziehungswirklichkeit“ – zeigt, wie bezogene Individuation in verschiedenen gestörten Beziehungsszenarien scheitert. Der zweite Teil – „Therapeutische Perspektiven“ – untersucht die Möglichkeiten und Grenzen von Interventionen, die die Individuation fördern, und schließt mit Überlegungen zur Theorie der systemischen Therapie. Der dritte Teil – „Gesellschaftliche und politische Perspektiven“ – behandelt Aspekte der deutschen Nazivergangenheit im Kontext der klinischen Erfahrungen und Konzepte, die in diesem Band dargestellt werden.