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Zeitgut - 19: Mauer-Passagen

Grenzgänge, Fluchten und Reisen 1961-1989

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In den frühen Morgenstunden des 13. August 1961 entstand in Berlin eine Mauer, die das letzte Schlupfloch zwischen Ost und West schloss und den eisernen Vorhang für 28 Jahre niederließ. Hermann Meyn, ein junger Redakteur im RIAS-Funkhaus in West-Berlin, schildert in "Mauer-Passagen" seine Erlebnisse und lässt gemeinsam mit 39 Zeitzeugen den Wahnsinn der "Mauer-Jahre" aufleben. Der Fokus liegt auf den Menschen, die unter den Bedingungen litten, wenn sie zwischen den beiden Teilen Deutschlands reisen wollten. Peter Franke beschreibt die absurden Bedingungen, unter denen seine kranke Mutter 1964 in den Westen übersiedeln durfte, während der Theologiestudent Meinhard Schröder 1967 ins Visier der Stasi gerät, weil er Bücher nach Ost-Berlin schmuggelt. Lehrerin Maria-Elisabeth Warnke berichtet von ihrer Flucht über Prag, die nicht immer glücklich endet. Hans Peter Kutscha bietet eine amüsante Typologie der DDR-Grenzpolizisten, während Helga Brachmann von den Folgen der Flucht ihrer Tochter 1973 erzählt, als Stasi-Leute sie wie eine Verbrecherin behandeln. Die Beiträge der Zeitzeugen aus Ost und West vermitteln ein vielschichtiges Bild dieser Jahre, ergänzt durch Fotos und Dokumente. So entsteht ein spannendes und informatives Zeitdokument der jüngeren Geschichte.

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Zeitgut - 19: Mauer-Passagen, Jürgen Kleindienst

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Zeitgut - 19: Mauer-Passagen
Untertitel
Grenzgänge, Fluchten und Reisen 1961-1989
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
368
ISBN10
3866141718
ISBN13
9783866141711
Reihe
Beschreibung
In den frühen Morgenstunden des 13. August 1961 entstand in Berlin eine Mauer, die das letzte Schlupfloch zwischen Ost und West schloss und den eisernen Vorhang für 28 Jahre niederließ. Hermann Meyn, ein junger Redakteur im RIAS-Funkhaus in West-Berlin, schildert in "Mauer-Passagen" seine Erlebnisse und lässt gemeinsam mit 39 Zeitzeugen den Wahnsinn der "Mauer-Jahre" aufleben. Der Fokus liegt auf den Menschen, die unter den Bedingungen litten, wenn sie zwischen den beiden Teilen Deutschlands reisen wollten. Peter Franke beschreibt die absurden Bedingungen, unter denen seine kranke Mutter 1964 in den Westen übersiedeln durfte, während der Theologiestudent Meinhard Schröder 1967 ins Visier der Stasi gerät, weil er Bücher nach Ost-Berlin schmuggelt. Lehrerin Maria-Elisabeth Warnke berichtet von ihrer Flucht über Prag, die nicht immer glücklich endet. Hans Peter Kutscha bietet eine amüsante Typologie der DDR-Grenzpolizisten, während Helga Brachmann von den Folgen der Flucht ihrer Tochter 1973 erzählt, als Stasi-Leute sie wie eine Verbrecherin behandeln. Die Beiträge der Zeitzeugen aus Ost und West vermitteln ein vielschichtiges Bild dieser Jahre, ergänzt durch Fotos und Dokumente. So entsteht ein spannendes und informatives Zeitdokument der jüngeren Geschichte.