Fotografie
Fotografie als Handwerk und Kunst zugleich. Praktische Anleitungen, Landschaftsfotografie und künstlerische Inspirationen von großen Fotografen.
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Rudi Meisel – „Landsleute 1977–1987. Two Germanys“ (Kehrer Verlag) Dieses eindrucksvolle Fotobuch ist ein zeitgeschichtliches Dokument von besonderem Rang. Rudi Meisel porträtiert in klaren, ungeschönten Schwarzweißfotografien den Alltag in Ost- und Westdeutschland in den Jahren 1977 bis 1987 – einer Phase kurz vor dem historischen Umbruch. Meisel gelingt es, mit großer Nähe und Empathie Menschen, Milieus und Stimmungen festzuhalten, ohne zu werten oder zu inszenieren. Die Bilder zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider deutscher Staaten auf leise, subtile Weise. Gerade diese Zurückhaltung macht den Band so stark: Er erzählt Geschichte über Gesichter, Gesten und Situationen. Die hochwertige Gestaltung des Kehrer Verlags, das großzügige Format und die ruhige Bildfolge unterstreichen den dokumentarischen Charakter des Werkes. Der Band gilt heute als gesuchtes Sammler- und Referenzbuch für Fotografie-Interessierte, Historiker und alle, die sich für deutsche Zeitgeschichte interessieren. Ein Buch, das nicht nur betrachtet, sondern verstanden werden will – und das mit den Jahren eher an Bedeutung gewinnt als verliert. Fazit: Ein herausragender Fotoband von dokumentarischem Wert, ästhetisch zeitlos und historisch relevant. Ideal für Sammler, Liebhaber klassischer Reportagefotografie und Kenner deutscher Nachkriegsgeschichte.Sabine K.


One of my favourite books of all time from one of my favourite artists of all time. Patti Smith speaks about the 60s in New York and her life as a muse and an artist and her deep friendship with Robert Mapplethorpe in this spellbinding tale. They experienced the highest highs and the lowest lows and right before Robert Mapplethorpe died, he made Patti Smith promise to write up their story - and here we go. This sits with me deeply!Marilena H.


Die Berliner Künstlerin und Fotografin Gabriele Kahnert († 2022) war kein großer Weihnachtsfan – aus diesem Grund zog es sie damals, Heiligabend 1994, aus ihrem Kreuzberger Wohnort ins Freie, um die Stimmung des Tages fotografisch festzuhalten. Die über einen Zeitraum von 24 Jahren entstandenen Bilder dokumentieren daher auch ein Stück Kiez- und Berlin-Geschichte, zeigen Wohnorte, Architektur und Landschaft sowie teils absurde Situationen mit Weihnachtsdekors an touristischen Orten mit beiläufiger Nonchalance. Aufnahmeorte und Bildlegenden finden sich im zweisprachigen (deutsch/englisch) Textteil des in Berlin gedruckten (Druckerei Heenemann) 216 Seiten starken Katalogbuches. Der Zustand des Buches ist immer noch druckfrisch und unbenutzt – sie sind nie in den Buchhandel gelangt. Und trotz aller Beiläufigkeit: Der Hardcover-Einband macht mit einem silbern geprägten Titel ein kleines Zugeständnis an »das Fest dem man nicht entfliehen kann«.Hans S.









































