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Das Bildnis des Dorian Gray

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  • 349 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Bei seinem Erscheinen war Oscar Wildes einziger Roman ein Skandal. Kritiker bezeichneten ihn als unmoralisch (und der Autor antwortete ihnen in einem später hinzugefügten Vorwort: »So etwas wie ein moralisches oder ein unmoralisches Buch gibt es nicht. Bücher sind entweder gut oder schlecht geschrieben. Das ist alles«), für den Richter im Prozess wegen Unzucht gegen Wilde war er schlicht pervers. Heute zählt er zu den Klassikern der Moderne, seine Faszination ist ungebrochen. Ein Beleg dafür ist die 2009 entstandene Verfilmung von Oliver Parker mit Colin Firth und Ben Barnes.

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4,2
Sehr gut
56676 Bewertung

Das Bildnis von Dorian Gray ist ein faszinierender Ausflug in die abgrundtiefe Arroganz eines Menschen. Wilde schreibt über ihn mit einer schneidenden Schärfe und Ironie, die unter die Haut geht. Das Buch ist nicht nur ein moralisches Märchen, sondern auch ein Kommentar auf Schönheit, Verfall und Eitelkeit. Auf jeder Seite findet man ein Zitat. Und am Ende fragt man sich: Wie viel Dorian steckt eigentlich in uns allen? Und wer ist unser Teufel in menschlicher Gestalt, der nur das schlimmste aus uns zu holen scheint?

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Oscar Wilde
Verlag
Reclam
Erscheinungsdatum
2010
Seitenzahl
349
ISBN10
3150217172
ISBN13
9783150217177
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Klassiker
Erstveröffentlichung
1891
Originaltitel
The Picture of Dorian Gray
Bewertung
4,2 von 5 Sternen
Beschreibung
Bei seinem Erscheinen war Oscar Wildes einziger Roman ein Skandal. Kritiker bezeichneten ihn als unmoralisch (und der Autor antwortete ihnen in einem später hinzugefügten Vorwort: »So etwas wie ein moralisches oder ein unmoralisches Buch gibt es nicht. Bücher sind entweder gut oder schlecht geschrieben. Das ist alles«), für den Richter im Prozess wegen Unzucht gegen Wilde war er schlicht pervers. Heute zählt er zu den Klassikern der Moderne, seine Faszination ist ungebrochen. Ein Beleg dafür ist die 2009 entstandene Verfilmung von Oliver Parker mit Colin Firth und Ben Barnes.